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28 Prozent der Backstuben-Belegschaft ab morgen in Kurzarbeit

31. Januar 2020

Nachdem es der Geschäftsführung der Mecklenburger Backstuben GmbH gelungen ist, trotz des Verlustes eines Großkunden betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, beginnt im Unternehmen im Februar die Kurzarbeit.
Wie bereits berichtet, ist das Unternehmen auf aggressive Preisforderungen eines Kunden nicht eingegangen, was die Kündigung der Liefervereinbarung zur Konsequenz und damit freie Kapazitäten in der Produktion zur Folge hatte.

 „Unser Ziel war es von Anfang an, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Dafür haben wir alle Möglichkeiten, die es gibt, betrachtet. Auch haben wir unseren Betriebsrat unmittelbar mit einbezogen und konnten Entlassungen vermeiden“, so Geschäftsführerin Kathrin Rossa.

Nichtsdestotrotz ist der Verlust des großen Kunden noch nicht ausgeglichen. Deshalb wird es bei den Backstuben wie bereits angekündigt ab Februar Kurzarbeit geben. „Auch das ist natürlich für die Beschäftigten keine schöne Situation. Aber die Kurzarbeit bietet uns die Chance, alle Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärt die Geschäftsführerin.
Betroffen sind rund 28 Prozent der Belegschaft in den Bereichen Produktion, Versand, Verpackung und Technik.

Wie lange wir die Kurzarbeit nutzen müssen, steht derzeit nicht fest. Das wird die Entwicklung in den kommenden Wochen zeigen. Positiv wirkt sich dabei sicherlich aus, dass wir einen neuen Großkunden gewinnen konnten.

Die Mecklenburger Backstuben GmbH mit Sitz in Waren (Müritz) ist ein Familienunternehmen mit mehr als 30-jähriger Tradition, beschäftigt über 600 Mitarbeiter und ist neben dem eigenen Filial-Geschäft auf hochwertige Tiefkühlprodukte spezialisiert.


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