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Verändertes Kundenverhalten: Raiffeisenbank der Seenplatte stellt sich neu auf

Die Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte eG reagiert auf den veränderten Kundenbedarf, stellt sich neu auf, modernisiert ihre Filialstruktur sowie die persönlichen Beratungs- und digitalen Serviceangebote. Ziel ist es nach Angaben des Vorstandes, den Mitgliedern sowie Kunden in einer sich verändernden Welt weiterhin hochwertige, verlässliche und gut erreichbare Finanzdienstleistungen anzubieten – persönlich, digital und in der Region verankert. So soll es künftig vier Kompetenzcenter, sieben Beratungsfilialen sowie fünf SB-Standorte geben. Drei Standorte werden geschlossen – die Filialen Jördenstorf und Dargun sowie der SB-Standort Penzlin.

„Unser genossenschaftlicher Auftrag bleibt unser Kompass: Wir stellen die Menschen in unserer Region in den Mittelpunkt. Um sich noch leistungsfähiger aufzustellen und dem sich verändernden Kundenbedarf zu entsprechen, setzen wir auf moderne Beratung, digitale Flexibilität und eine Struktur, die zu den Bedürfnissen unserer Kunden passt“, sagt Vorständin Manja Schuhardt.

Die Raiffeisenbank reagiere mit dem neuen Versorgungskonzept auf tiefgreifende Veränderungen im Kundenverhalten:

• Ein deutlicher Rückgang klassischer Filialbesuche

• Eine starke Zunahme digitaler und mobiler Banknutzung

• Gleichzeitig ein wachsender persönlicher Beratungsbedarf bei komplexen Finanzthemen wie Baufinanzierung, Geldanlage oder Absicherung.

Schon heute würden die meisten Kunden das Online‑Banking und die App für ihre täglichen Bankgeschäfte nutzen. „Banking findet längst nicht mehr nur am Schalter statt. Die Menschen entscheiden selbst, wo und wie sie mit uns in Kontakt treten möchten – telefonisch, digital oder persönlich“, ergänzt Vorstand Jens Mandelkow. „Mit unserem modernen, kanalübergreifenden Beratungs- und Servicekonzept verbinden wir persönliche Nähe mit der Flexibilität digitaler Angebote.“

Modernisierung, aber auch drei Schließungen

Das künftige Filialnetz konzentriere Beratung und Service stärker an gut erreichbaren Standorten und stelle sicher, dass Ressourcen dort eingesetzt werden, wo sie die höchste Wirkung erzielen. So sollen künftig vier Kompetenzcenter in Waren, Neubrandenburg, Neustrelitz und Teterow entstehen, in denen dem Kunden 360-Grad-Beratung angeboten werde. Mit weiteren sieben Beratungsfilialen und fünf SB-Standorten möchte die Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte weiterhin in der Fläche erreichbar sein. „Wir koppeln all diese Leistungen mit modernen digitalen Services und einer erweiterten Erreichbarkeit, um basierend auf den Kundenbedürfnissen eine zukunftsfähige, attraktive und nachhaltige Beratungslandschaft zu bieten. Dazu werden die Standorte modernisiert und so gestaltet, dass Beratung, Präsenz und Service effizient ineinandergreifen. Im Zuge der Neuausrichtung wird die Bank drei Standorte schließen, darunter die Filialen Jördenstorf und Dargun sowie den SB-Standort Penzlin. In den betroffenen Filialen wurden nur noch sehr geringe Kundenzahlen verzeichnet“, fasst Manja Schuhardt zusammen.

„Zugleich sehen wir, dass die Gebäude nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemäßen und kundenbedarfsgerechten Beratung entsprechen, die unsere Kunden von uns erwarten.“ Hinzu komme, dass die Modernisierung dieser drei Standorte nur mit erheblichem Aufwand möglich gewesen wäre. „Als verantwortungsvolle Kaufleute und Genossenschaftsbanker sehen wir uns dem Mitgliedernutzen verpflichtet. Investitionen müssen wir dorthin lenken, wo sie den größten Nutzen schaffen“, so Manja Schuhardt.

Mit dem neuen Versorgungskonzept erweitere die Raiffeisenbank ihre Beratungszeiten deutlich. Kunden könnten künftig Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr persönliche, digitale oder telefonische Beratung in Anspruch nehmen. In den Kompetenzcentern werde künftig das gesamte Beratungswissen der genossenschaftlichen FinanzGruppe gebündelt – von Finanzierung über Vermögensplanung bis hin zu Spezialthemen wie Factoring oder Versicherungen.

Sichere Bargeldversorgung

Zudem stelle die Bank weiterhin eine zuverlässige Bargeldversorgung sicher. „Wir sehen eine deutliche Reduktion der Bargeldnutzung. Dennoch ist uns eine flächendeckende Bargeldversorgung wichtig“, so Manja Schuhardt. Dies werde durch Ein- und Auszahlautomaten an zentralen Standorten und die Erweiterung der Service- und Kassenzeiten der Kompetenzcenter gewährleistet.

Durch die Optimierung des Filialnetzes schaffe die Bank Spielräume für Investitionen. „Unsere Mitglieder, Mitarbeiter sowie Kunden erwarten von meinem Vorstandskollegen Jens Mandelkow und mir, dass wir unsere Raiffeisenbank in eine moderne, zukunftsfähige und verlässliche Genossenschaftsbank transformieren. Daher investieren wir die durch die Restrukturierung freiwerdenden Mittel in moderne Technik, qualifizierte persönliche Beratung, digitale Services und attraktive Arbeitsbedingungen. Das bedeutet: mehr Leistungen dort, wo sie von unseren Mitgliedern und Kunden nachgefragt bzw. benötigt werden.“

Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten

Trotz der strukturellen Veränderungen bleiben alle Arbeitsplätze erhalten. Die Bank schafft im Zuge der Veränderungen klare Rollenprofile, unterstützt Weiterentwicklung und sorgt für transparente Kommunikation im gesamten Prozess. „Mit modernen Strukturen und klaren Zuständigkeiten  schaffen wir eine Organisation, die Beratung stärkt und unseren Mitarbeitern Sicherheit und Perspektive gibt“, so Jens Mandelkow. 

Mit dem neuen Versorgungskonzept verbinde die Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte das Beste aus zwei Welten: hochwertige persönliche Beratung und leistungsstarke digitale Angebote, ergänzt durch ein fokussiertes, wirtschaftlich tragfähiges Netz an Standorten.

Hier geht der Vorstand noch einmal auf die wichtigsten Fragen ein:

1. Hintergrund & strategische Gründe

Warum nimmt die Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte eG eine umfassende Neuausrichtung vor?

Das Kundenverhalten hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Weniger klassische Filialbesuche, stark zunehmende digitale Banknutzung und gleichzeitig ein wachsender Bedarf an qualifizierter persönlicher Beratung bei komplexen Themen wie Baufinanzierung, Geldanlage oder Absicherung. Das neue Service- und Filialkonzept stellt sicher, dass wir diese Entwicklungen aktiv aufgreifen und unseren Mitgliedern sowie Kunden auch künftig ein leistungsfähiges, zeitgemäßes und verlässliches Angebot machen können.

Handelt es sich um ein Sparprogramm?

Nein. Wir gestalten unser Angebot nicht zurück – wir gestalten es anders. Durch die Optimierung des Filialnetzes entstehen Mittel, die wir gezielt in persönliche Beratung, digitale Services, moderne Technik und attraktive Arbeitsbedingungen investieren. Ziel ist ein Qualitätsgewinn, keine Einsparlogik.

Wurde diese Entscheidung nur aus wirtschaftlichen Gründen getroffen?

Die Wirtschaftlichkeit spielt eine Rolle, weil wir als Genossenschaft unseren Mitgliedern verpflichtet sind, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen. Entscheidender Treiber waren jedoch das veränderte Kundenverhalten und die Notwendigkeit, moderne und spezialisierte Beratung stärker zu bündeln.

Warum handelt die Bank genau jetzt?

Die Veränderungen im Nutzungsverhalten sind nachhaltig. Um eine zukunftsfähige Struktur aufzubauen und die regionale Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern, müssen wir frühzeitig handeln und nicht erst reagieren, wenn Versorgungslücken entstehen.

2. Entscheidungsprozess & Alternativen

Gab es Alternativen zur Schließung einzelner Standorte?

Wir haben verschiedene Szenarien unter Mitwirkung externer Berater geprüft – darunter Teilöffnungen, mobile Beratungskonzepte oder bauliche Anpassungen. Diese erwiesen sich jedoch aufgrund geringer Kundenfrequenz und erheblicher Modernisierungskosten als weder kundenorientiert noch wirtschaftlich tragfähig.

Wie wurden die Entscheidungen vorbereitet?

Der Prozess basierte auf internen und externen Analysen (z. B. Frequenzen, Marktpotenziale, Nutzung der SB-Geräte, Bedarfen, Gebäudebeschaffenheit, Personalentwicklung) sowie Branchenbenchmarks. Die externe Beratung hat Empfehlungen ausgesprochen, war aber nicht ausschlaggebend – entscheidend war die Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern und Kunden.

3. Filialstruktur & Versorgung vor Ort

Warum werden genau die Filialen Jördenstorf, Dargun und Penzlin geschlossen?

Diese Standorte wurden seit längerem nur noch sehr wenig genutzt und entsprachen baulich nicht mehr den Anforderungen moderner Beratung. Eine Modernisierung wäre kostenseitig nicht tragbar gewesen.

Zieht sich die Bank damit aus der Fläche zurück?

Nein. Im Gegenteil: Mit vier Kompetenz Centern, sieben Beratungsfilialen sowie fünf SB-Standorten sichern wir die Versorgung langfristig ab – persönlich, digital und telefonisch.

Können weitere Filialschließungen folgen?

Das neue Zielbild wurde bewusst so gestaltet, dass es mittel- und langfristig tragfähig ist. Weitere Schließungen sind aktuell nicht vorgesehen. Grundlage bleiben jedoch die tatsächliche Nutzung und der Kundenbedarf.

4. Bargeldversorgung & SB Angebote

Wie wird die Bargeldversorgung nach den Schließungen gesichert?

Über:

Ein- und Auszahlautomaten an zentralen Standorten,

Kompetenzcenter und Beratungsfilialen in erreichbarer Nähe.

5. Beratung & Erreichbarkeit

Werden Kunden künftig längere Wege in Kauf nehmen müssen?

Teilweise ja — allerdings kompensiert durch:

deutlich verlängerte Beratungszeiten (08:00–20:00 Uhr) und auch Servicezeiten an den Kompetenzcenter-Standorten

telefonische, digitale und VideoBeratung

Verlieren Kunden ihre persönlichen Ansprechpartner?

Die persönliche Beratung bleibt bestehen. Die Bündelung der Beratung in Kompetenzcentern ermöglicht einen besseren Zugriff auf Expertenwissen und schnellere Problemlösungen.

Wird Beratung künftig überwiegend digital sein?

Nein. Digitale Wege ergänzen die persönliche Beratung, ersetzen sie aber nicht. Kunden entscheiden selbst, welchen Weg sie für ihre Anliegen nutzen möchten.

6. Mitarbeiter & Arbeitgeberverantwortung

Bleiben wirklich alle Arbeitsplätze erhalten?

Ja. Kein Mitarbeiter verliert durch die Neuausrichtung seinen Arbeitsplatz. Im Gegenteil, wir wollen durch die Neuausrichtung unsere Arbeitgeberattraktivität steigern.

Wie werden Mitarbeiter auf neue Rollen vorbereitet?

Wir investieren in Qualifizierung, moderne Arbeitsabläufe und klare Rollenprofile. Mitarbeiter erhalten Unterstützung, Weiterbildungen und Transparenz über alle Schritte des Veränderungsprozesses. Wir begleiten unsere Mitarbeiter aktiv auf dem Weg in die Transformation.

Gibt es intern Widerstand oder Verunsicherung?

Veränderungen bringen immer Fragen mit sich. Deshalb setzen wir auf transparente Kommunikation, persönliche Gespräche und enge Begleitung aller Beteiligten. Wir haben unsere Mitarbeiter auf dem Weg dieser Veränderungen im Sinne eines transparenten Miteinanders mitgenommen. Wir haben konstruktiv und offen diskutiert und unsere Mitarbeiter als sehr offen und begeistert für die Veränderung wahrgenommen.

7. Zukunftsfähigkeit & Digitalisierung

Ist die stärkere Digitalisierung riskant (z. B. Cyberangriffe)?

Wir investieren kontinuierlich in IT-Sicherheit, moderne Systeme und stabile Prozesse. Gleichzeitig bleibt die persönliche Beratung ein zentraler Bestandteil unseres Angebots. IT-Sicherheit ist aber ein Dauerthema, unabhängig von der Fülle an Angeboten.

Wie unterstützen Sie weniger digital-affine Kunden?

Wir lassen niemanden allein:

persönliche Beratung bleibt,

telefonische Unterstützung,

Schritt-für-Schritt Erklärungen,

Hilfe vor Ort,

Beratungsbesuche zu Hause, wenn nötig

Wir setzen auf verstärkte Mitarbeiterpräsenz am Service in den Kompetenzcentern und die verbesserte telefonische Erreichbarkeit

Wie geht die Bank mit möglichen Protesten/Kritik um?

Jede Kritik ist uns wichtig und wir begegnen ihr auf die gleiche konstruktive Weise: Wir setzen auf Dialog, persönliche Gespräche und transparente Erklärung der Entscheidungsgrundlagen – immer mit dem Ziel, Verständnis zu schaffen und Alternativen aufzuzeigen. Zugleich wollen wir über diesen Dialog aber auch unsere Kunden besser verstehen und die Erkenntnisse nutzen uns selbst weiterzuentwickeln.

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