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ADAC-Hubschrauber „Christoph 48“ hob im vergangenen Jahr zu mehr als 1200 Einsätzen ab

29. Januar 2019

Der Hubschrauber Christoph 48 der gemeinnützigen ADAC Luftrettung ist im vergangenen Jahr von seiner Basis in Neustrelitz aus zu 1.223 Notfällen gestartet – 92 Mal mehr als 2017. Dabei wurde über 1.100 Patienten geholfen. Christoph 48 flog dabei auch oft in die Müritz-Region zu Einsätzen.

Mit 55 Prozent war der häufigste Anforderungsgrund ein internistischer Notfall wie beispielsweise akute Herz- oder Kreislauferkrankungen. Vierzehn Prozent entfielen auf neurologische Notfälle wie beispielsweise ein Schlaganfall. Unfälle im Haushalt, während der Freizeit oder beim Sport machten in zehn Prozent der Fälle einen Abflug notwendig, Verkehrsunfälle waren bei sechs Prozent der Einsatzgrund. Die übrigen 15 Prozent verteilen sich auf Arbeits-, Schul- und Kinderunfälle sowie auf sonstige Notfälle.

Der Großteil der Einsätze fand mit 912 Flügen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern statt. 311 Mal ging es nach Brandenburg.

Mit 50 Rettungshubschraubern und 36 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle.
„Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert wird oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.


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