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Auch ein Abriss der Herrenseebrücke wird derzeit vorbereitet

Wie weiter mit der Herrenseebrücke? Diese Frage beschäftigte derzeit viele Müritzer. Die Stadt Waren will offenbar auf Nummer sicher gehen und denkt in alle Richtungen. Auch ein Abriss wird dabei nicht ausgeklammert. Nach einem Beschluss des Hauptausschusses hat die Stadt Waren jetzt mit dem Straßenbauamt Neustrelitz eine Grundsatzvereinbarung geschlossen, um die Herausforderung an der Herrenseebrücke gemeinsam anzugehen und die jeweiligen Ressourcen zielgerichtet einzusetzen. Dabei geht’s – je nach Ausgang der aktuellen Untersuchungen – auch um einen eventuellen Abriss Ende dieses Jahres.

„Angesichts der aktuellen Sachlage und der Bedeutung des Bauwerkes haben sich alle Beteiligten auf eine zeitkritische Verzahnung der nächsten Schritte geeinigt. Während die Stadt Waren bereits die konkrete Untersuchung der Brückenschäden beauftragt hat, wird das Straßenbauamt Neustrelitz nun unverzüglich die Planung für einen eventuell erforderlichen Abbruch der Brücke einleiten“, heißt es dazu aus der Verwaltung.

„Wir müssen handlungsfähig bleiben“, erklärten Vertreter der Stadt Waren und des Straßenbauamtes Neustrelitz. Die Planung des Abbruchs erfolge rein vorsorglich, damit im Falle einer kurzfristigen Notwendigkeit sofort agiert werden kann. Dabei müssen insbesondere die engen Zeitfenster und Sperrpausen der Deutschen Bahn AG berücksichtigt werden. Das heißt: Ende dieses Jahre soll der zweite der Brücke im Bereich des Schweriner Damms gesprengt werden. Dazu gibt es – wie schon beim ersten Teil – eine längere Sperrung der Bahnstrecke. Sollte also bis dahin fest stehen, dass auch die Herrenseebrücke weg muss, könnte das im Zuge der ohnehin geplanten Sperrung erfolgen. Allerdings geht man bei der Herrenseebrücke derzeit nicht davon aus, dass sie gesprengt wird. Da stehen eher konventionelle Abrissarbeiten im Raum.

„Alle Beteiligten unterstrichen, dass die jetzige Vereinbarung das Fundament für die langfristige Lösung darstellt. Es ist wahrscheinlich, dass das Ergebnis der Sonderprüfung entweder den kurz- oder langfristigen Ersatzneubau für die Herrenseebrücke bedeutet. In beiden Szenarien trägt die heute geschlossene Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Land dazu bei, die Planungen um den Ersatzneubau zu beschleunigen“, teilen die Vertragspartner mit.

An der Herrenseebrücke wurden durch reguläre Prüfungen Schädigungen festgestellt, die letztendlich zur Sperrung der Brücke am 28. November 2025 führten. Ein plötzliches Versagen wird aktuell für wenig wahrscheinlich gehalten. Derzeitig erfolgen Sonderprüfungen und ein Monitoring des Brückenbauwerkes, um genauere Informationen über das Bauwerk und den verbauten Spannstahl zu erhalten.

Die Herrenseebrücke wurde in den Jahren 1974 bis 1976 erbaut. In den Jahren 1997 bis 1999 fand eine grundhafte Erhaltungsmaßnahme statt.

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