
Waren (Müritz) präsentiert sich aktuell von seiner schönsten Seite: Im Haus des Gastes ist die Ausstellung „Warener Ansichten“ zu sehen, die eindrucksvoll zeigt, wie vielfältig und lebendig die Stadt in Fotografien eingefangen werden kann. Die Aufnahmen stammen aus allen Jahreszeiten und eröffnen den Besuchern immer wieder neue Perspektiven auf bekannte Orte. Anlass der Ausstellung ist der beliebte Stadtansichten-Kalender, der seit vielen Jahren gemeinsam von der WOGEWA und der Stadtwerke Waren GmbH herausgegeben wird.
Das Besondere daran: Mitmachen kann jede und jeder. Hobby- und Freizeitfotografen reichen ihre Bilder ein und prägen so aktiv das Erscheinungsbild des Kalenders. Diese offene Beteiligung macht das Projekt zu einem echten Gemeinschaftswerk der Warenerinnen und Warener.
Gleichzeitig verfolgt der Kalender einen guten Zweck. Durch seinen Verkauf werden regelmäßig Spenden für soziale Projekte gesammelt. In diesem Jahr kommen die Erlöse dem Hospiz „Müritzpark“ sowie der Beratungsstelle für Betroffene häuslicher Gewalt zugute.
Da die Resonanz jedes Jahr enorm ist – zuletzt wurden über 400 Fotos von 70 Personen eingereicht – hat sich die begleitende Ausstellung längst zu einer schönen Tradition entwickelt. Es werden nun 77 weitere Fotografien gezeigt, die die vielen Facetten der Stadt widerspiegeln und zum Entdecken einladen.
Eröffnet wurde die Ausstellung bereits Ende Januar im Beisein zahlreicher Beteiligter und der Herausgeber. Ein Höhepunkt des Abends war die Abstimmung über das gelungenste Foto. Der Publikumspreis 2026 ging an die Fotografinnen Bärbel Moderecker und Sylvia Müller sowie an den Fotografen Frank Bauer.
Die Ausstellung ist noch bis 7. März im Haus des Gastes zu sehen. Geöffnet ist montags bis freitags von 10 bis 17.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr. Der Besuch lohnt sich – nicht nur für Fotofreunde, sondern für alle, die ihre Stadt aus neuen Blickwinkeln erleben möchten.
Im Anschluss daran wird bis 21. März in den Räumen die Ausstellung „Streifzüge durch Waren um 1900“ mit historischen Aufnahmen aus dem Fotoalbum der Familie Otto (WsM berichtete), die derzeit im Stadtgeschichtlichen Museum zu sehen ist, gezeigt. Durch den barrierefreien Zugang im Haus des Gastes haben so auch Menschen mit mobilen Einschränkungen die Möglichkeit, diese außergewöhnlichen Aufnahmen zu betrachten. Am Donnerstag, 12. März, wird es um 17 Uhr zu dieser Ausstellung einen Vortrag von Museumsmitarbeiter Uwe Weiß geben. Der Eintritt ist frei.
Foto unten: Regina Illing, am Eldekanal












