
Eisregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt haben am heutigen Tag erneut für gefährliche Straßenverhältnisse in der Region gesorgt. Auf der Autobahn 19 kam es am Vormittag zu einem Verkehrsunfall, der trotz des dramatischen Unfallhergangs glimpflich ausging. Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich der Unfall in Fahrtrichtung Rostock unweit der Anschlussstelle Malchow. Der Fahrer eines BMW verlor auf der spiegelglatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich anschließend. Das Fahrzeug blieb stark beschädigt im Seitenbereich der Autobahn liegen.
Dank moderner Technik wurde umgehend Hilfe alarmiert: Der Notruf wurde automatisch über das im Fahrzeug verbaute E-Call-System ausgelöst. Innerhalb kurzer Zeit rückten mehrere Feuerwehren zur Unfallstelle aus. Einsatzkräfte aus Malchow, Alt Schwerin und Silz waren vor Ort, um den Fahrer aus dem verunglückten Fahrzeug zu befreien und die Unfallstelle abzusichern.
Der Mann hatte großes Glück im Unglück. Er konnte nahezu unverletzt aus dem BMW gerettet werden. Ein Notarzt untersuchte den Fahrer noch an der Unfallstelle. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn 19 halbseitig gesperrt werden. Es kam zeitweise zu Behinderungen im Verkehr. Nachdem das Unfallfahrzeug geborgen und ausgelaufene Betriebsstoffe beseitigt worden waren, konnte der Verkehr wieder freigegeben werden.
Text und Fotos: Susan Ebel












