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Brandstifter wollte offenbar komplette Anlage abfackeln

3. Februar 2015

B3Heute Morgen gegen 02:10 Uhr kam es in einer Bootsschuppenanlage bei Gotthun, südlich der Sietower Bucht der Müritz, zum Ausbruch eines Großbrandes. Das Feuer griff auf zehn Bootsschuppen über. Die Brandbekämpfung dauert noch an. Die Flammen erfassten nicht nur die aus Holz bestehenden Schuppen, sondern vernichteten auch mehrere Boote. Es entstand erheblicher Sachschaden. Erste Schätzungen gehen von mindestens 50 000 Euro aus.

Anwohner hörten in der Nacht Knallgeräusche, gingen aber diesen nicht weiter nach und hielten es für ein Feuerwerk. Erst später rief ein Anwohner die Feuerwehr. Als die Polizei gegen 02:15 Uhr an der Einsatzstelle eintraf, brannte die gesamte Anlage mit zehn Bootsschuppen bereits in voller Ausdehnung.

Zur Brandbekämpfung sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Gotthun, Sietow, Röbel, Malchow und Waren und Göhren-Lebbin mit über 70 Kameraden im Einsatz.

Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Ermittlungen wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Offenbar wollte der Brandstifter die gesamte Anlage in Brand setzen. Die Polizei fand weitere Brandstellen, die aber augenscheinlich nicht zum Ausbruch eines Brandes führten. Vor Ort wurden umfangreiche Spuren gesichert, unter anderem Kohlenanzünder.

Ein Brandursachenermittler wird am Tage die Ermittlungen der Kriminalpolizei unterstützen.

Text und Fotos: Nonstopnews Müritz

B1


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