
Ob’s plattdeutsche Ortsschilder bald auch an der Müritz gibt?
Der 71-jährige Günter Ewert, selbst in Breest 1950 geboren, war der Macher. Der gelernte Landmaschinenschlosser wuchs zu Hause mit Platt auf, sprach bis zum Schulbesuch auch gar keine andere Sprache. „Das wurde nur kompliziert, als wir Diktate in hochdeutsch schreiben mussten“, sagt Ewert heute.

So ist das auch bei Grevesmühlen, die als nächstes ein Zusatzschild anbringen wollen, und bei Neubrandenburg. Schon der Dichter Fritz Reuter wusste, dass man die Stadt am Tollensesee auch „Nigenbramborg“ nennen kann. Für Neustrelitz ist „Nigenstrelitz“ im Gespräch. Die Reuterstadt Stavenhagen – eigentlich prädestiniert für Platt und von Reuter „Stemhagen“ genannt – hat auch noch kein Zusatzschild. Wobei man für größere Städte berücksichtigen muss, dass sie mehr Schilder bräuchten als nur zwei, wie in „Breist“.
Damit der Aufwand nicht so hoch ist, soll der Plattdeutsche Name nicht auf das gelbe Ortsschild.
Für Waren wäre dann „Wohren“, vielleicht „Punschendörp“ für Penzlin oder auch „Röwel“ für Röbel im Gespräch.







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