
Der Krankenstand betrage 8,4 Prozent bei den Frauen und 6,9 Prozent bei den Männern.
„Der hohe Krankenstand bei den Frauen lässt sich unter anderem damit erklären, dass Frauen häufiger in Berufen beschäftigt sind, in denen es viele persönliche Kontakte gibt, wie beispielsweise in der Pflege, im sozialen Bereich oder auch im Verkauf“, so Henning Kutzbach. In diesen Bereichen gäbe es ein höheres Risiko, sich mit Krankheiten anzustecken. Hinzu komme bei berufstätigen Frauen auch oftmals eine Doppelbelastung aufgrund der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
„In Mecklenburg-Vorpommern haben wir eine der höchsten Beschäftigungsquoten von Frauen bundesweit. Deshalb ist es für Unternehmen in der Region unerlässlich, dass sie Verständnis für private Rollenkonflikte von erwerbstätigen Frauen aufbringen“, sagt Kutzbach.
Für die Analyse wurden die Daten von knapp 110.00 BARMER-Versicherten aus Mecklenburg-Vorpommern mit Anspruch auf Krankengeld ausgewertet.












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