In der aktuellen #MSEimpuls-Podcastfolge wird es hochprozentig. Der US-Amerikaner Alex Remzi – Musikliebhaber, Barinhaber, Destillateur und jemand, der den Dingen wirklich auf den Grund geht – erzählt, warum und wie es ihn 2002 aus Virginia nach Deutschland, Berlin und dann in die Seenplatte, nämlich nach Below, verschlagen hat.
Ersteres hatte wahrscheinlich viel mit Aufbruch und Selbstverwirklichung zu tun, ein bisschen aber auch mit dem Wandeln auf den Spuren der Familie und um den Dingen auf den Grund zu gehen. Was den Besitzer der 8mm-Bar in Berlin und Initiator des Synästhesie-Festivals letztendlich bei einem Motorradtrip durch die Seenplatte in diese und das ländliche Below lockte.

Alex Remzi möchte den gesamten Prozess bis in die Ursprünge ausloten und beherrschen – fokussiert auf die Region, in der seine Produkte entstehen. Rückwärtsintegration nennt er das. Was bei seinen Gins und Absinths bedeutet, nicht besonders, sondern hochwertig zu sein – das Erfolgsgeheimnis der Old Well-Rezepturen. Und dass diese künftig mit Wasser aus eigener Quelle gebrannt werden. Oder dass eine kleine Apfelplantage Grundlage für Apfelliköre werden soll.
Die Frage, ob er sich noch einmal auf den weiten Weg von Virginia nach Below machen würde, beantwortet Remzi mit einem klaren „Ja“. Er brauche nicht viel Schlaf, keinen Urlaub und wird bei zu viel Freizeit unruhig. Und überhaupt – die Menschen um ihn herum, die er für ihre Offenheit, Ehrlichkeit und das Selbstverständnis, Dinge, die erledigt werden müssen, einfach anzupacken, schätzt -, machen das Leben und Arbeiten in Mecklenburgischen Seenplatte für Alex Remzi genau richtig.
Kontakt: www.oldwell.de
#MSEimpuls: Reinhören. Mitreden. Weitersagen, und zwar hier: https://wirtschaft-seenplatte.de/mseimpuls-podcast/








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