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Gefahr von oben: Angler erleidet Stromschlag

23. Mai 2022

Angler leben durchaus gefährlich, aber das nicht nur vom Wasser aus gesehen, wie ein aktueller Fall aus der Sternberger Seenlandschaft zeigt. Dort ist ein 48-jähriger Petrijünger am Wochenende vor den Augen seines Sohnes verunglückt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hat der Mann aus Dessau am Sonntag an einem privat betriebenen Angelteich den Fischen nachgestellt. Dabei hatte sich der 48-Jährige nahe des Ortes Dabel so sehr auf die Fischjagd konzentriert, dass er wohl nicht mehr daran dachte, dass über ihm eine Freilandleitung eines Stromversorgers hing.

Als der Mann mit seiner sieben Meter langen Carbon-Angelrute ausholte, berührte er auf noch nicht geklärte Weise eine Stromleitung derart, dass der Strom durch die Angel floss. Der 48-jährige Angeltourist erlitt schwere Verbrennungen an Händen und Füßen. Zeugen riefen die Rettungskräfte.

Diese brachten den Schwerverletzten nach kurzer Beratung lieber sofort nach Lübeck. Dort gibt es eine Spezialklinik für Brandverletzungen. Der Angler soll aber nicht in Lebensgefahr schweben. Ob der Strom-Unfall auch Folgen für die Stromversorgung der Region hatte, ist nicht bekannt, hieß es.


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