
Und weiter: „Ein wesentlicher Aspekt der Waldbrandprävention ist das schnelle Erkennen und Verorten von Waldbränden im Rahmen eines geeigneten Branderkennungssystems. Dafür haben wir die Waldbrandüberwachungszentrale in Mirow, die mit Hilfe eines automatisierten kameragestützten Systems die Waldbrände früh erkennt und sich mit den Leitstellen in Verbindung setzt.
In der Waldbrandüberwachungszentrale werden mit Hilfe von 24 Kamerastandorte 332.000 Hektar Waldfläche überwacht. Das sind 52 % der Waldfläche in den besonders gefährdeten kieferndominierten Waldgebieten im Süden unseres Landes. Allein im Landkreis MSE sind es 8 Standorte die 117.500 ha Waldfläche überwachen.
Die Waldbrandüberwachungszentrale ist eine wesentliche Schnittstelle zwischen Forst und Feuerwehr aber auch die Arbeitsgruppen Waldbrandschutz bei den Landkreisen, bei denen unsere Förster als Waldbrandschutzbeauftragte Mitglied sind, sind wesentliche Bausteine für eine gute Zusammenarbeit. Es freut mich, dass es hier im Landkreis im Rahmen der monatlichen Treffen von Februar bis Oktober zu einem intensiven Informationsaustausch und gegenseitiger Beratung kommt.
Mit dem Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr“ stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern in den Jahren 2020 bis 2023 insgesamt 50 Mio. Euro zur Verbesserung des flächendeckenden Brandschutzes bereit. Mit dem Geld wird insbesondere die Beschaffung moderner Feuerwehrfahrzeuge durch die Gemeinden als Träger des gemeindlichen Brandschutzes gefördert. Aber auch die Landkreise und kreisfreien Städte erhalten – basierend auf den Lehren aus dem Großfeuer bei Lübtheen 11 geländegängige Tanklöschfahrzeuge.
Und auch das gehört zur Zukunftsfähigkeit der Feuerwehren: Auf Initiative der SPD-Landtagsfraktion hat Mecklenburg-Vorpommern das Programm „Löschwasser marsch!“ auf den Weg gebracht haben.
Die am 27.04.2021 in Kraft getretene Richtlinie zur Förderung der Löschwassersysteme wurde durch die Bereitstellung von Mitteln aus dem Sondervermögen „Strategiefonds Mecklenburg-Vorpommern“ finanziert. Bereits mit dem 2. Stichtag im Juni waren die zur Verfügung stehenden Fördermittel in Höhe von ca. 3,77 Mio. € durch die Antragsbewilligung ausgeschöpft.“












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