
Vor einer Woche ist Warens beliebter Räucherkahn regelrecht „abgesoffen“, ein massiver Wassereinbruch brachte ihn auf Grund (WsM berichtete). Die Feuerwehr war machtlos. Doch heute gab es einen erfolgreichen Einsatz: Der Räucherkahn ist aufgestiegen. Dank ganz vieler Helfer. Der Bergungsfirma Baltic Diver aus Rostock mit Taucherteam, MarineServiceMV um Chef Erik Tiede und den Feuerwehren Waren und Schloen ist es gelungen, die gewaltigen Wassermassen in den Griff zu bekommen.
„Das war wirklich ein Kraftakt“, berichtet Warens Feuerwehrchef Reimond Kamrath. Mit acht Pumpen rückten die Warener Kameraden an, die Freiwilligen aus Schloen hatten drei dabei. Pro Minute pumpten sie sage und schreibe über 19 000 Liter ab.Währenddessen stabilisierte ein Bagger das Boot. Mit Erfolg. Der Kahn hat wieder Wasser unterm Kiel.
„Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die nichts unversucht gelassen haben und das bei diesen Temperaturen“, so Enrico Lindner von der Fischräucherei Rösing GmbH als Betreiber des Verkaufsbootes..
Seinen Angaben zufolge konnten am Schiffskörper keine Beschädigung gefunden werden. Vielmehr habe das Dilemma offenbar – wie schon anfangs vermutet – eine geplatzte Wasserleitung ausgelöst. Weitere Prüfungen sollen folgen. Auch jetzt liege der Räucherkahn noch ein bisschen schräg. Das liege an dem Restwasser im Schiffskörper und sei ungefährlich.
So sieht es ganz so aus, dass an der Steinmole zu Saisonbeginn wieder die verschiedenen Fisch-Leckereien zu haben sind.














Tolle Aktion. Bravo!