Unter dem Motto „Zeitenzyklus“ können Kunstinteressierte von diesem Mittwochabend an eine besondere Ausstellung in der Neubrandenburger Kunstsammlung erleben. Der Japaner Hiroyuki Masuyama hält Naturveränderungen mit der Kamera fest und gewinnt dabei neue Ein- und Ansichten. So hat der Japaner in Waldstücken 365 Bilder pro Jahr von einer Stelle aufgenommen und diese dann zu einem langen Bild zusammengefügt, das die Veränderungen an den Bäumen und Pflanzen in Winter, im Frühjahr – wie jetzt im Mai – sowie in Sommer und Herbst darstellt.

Insgesamt werden 17 zum Teil sehr großformatige Arbeiten von Masuyama gezeigt – bis Anfang September. Dazu gehört ein allein neun Meter langes wandhohes Riesenbild, das seinen Charme dadurch gewinnt, dass es von hinten beleuchtet wird. Wie andere Aufnahmen des Künstlers ebenfalls.
„Diese neun Meter sind nur ein Teil, das Original ist 33 Meter lang“, sagte der Künstler. Als Höhepunkt der Ausstellung gilt eine Riesenkugel mit dem Titel „Null“, in die sich Gäste hineinlegen und einen Sternenhimmel aus mehreren zehntausend Lichtstäben betrachten können. Kleiner Tipp von WsM: Die Eröffnung beginnt an diesem Mittwoch um 18 Uhr. Anfang September ist noch einmal ein Künstlergespräch dazu geplant.









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