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Landkreis Mecklenburgische Seenplatte schon fast Risikogebiet

18. Oktober 2020

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte steuert geradezu in Richtung Risikogebiet. Nach elf neu gemeldeten Fällen in den vergangenen 24 Stunden liegt die 7-Tage-Inzidenz jetzt bei 43,2. Ab 50 gilt eine Region als Risikogebiet, was dann weitere Verschärfungen der Maßnahmen zur Folge haben würde. Erst Freitag hatte der Kreis die 35 bei der 7-Tage-Inzidenz überschritten, so dass die Ampel im Kreis auf orange schaltete und Landrat Heiko Kärger schärfere Maßnahmen anordnete (WsM berichtete). So gilt sei gestern unter anderem eine erweiterte Maskenpflicht, Gaststätten müssen um 24 Uhr schließen.

In Mecklenburg-Vorpommern sind bis heute 15 Uhr 26 neue Corona-Infektionen registriert worden, 11 davon im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Insgesamt wurden in MV bisher 1.712 Infektionen festgestellt.

Laut einer Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Mecklenburg-Vorpommern 1298der positiv getesteten Menschen von einer Covid-19-Erkrankung genesen. Insgesamt gab es bislang 21 Todesfälle im Land.

Landesweit müssen oder mussten den Angaben zufolge 180 Menschen in Kliniken behandelt werden, 26 von ihnen auf Intensivstationen.


16 Antworten zu “Landkreis Mecklenburgische Seenplatte schon fast Risikogebiet”

  1. DIETLIND PLACHE sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Mich würden für den LK MSE mal die Zugänge für die einzelnen Tage interessieren ohne weitere Berechnungen
    Wo kann man diese Zahlen z.B seit dem 01.10.2020 finden?
    Mich würde auch interessieren wo die Hochburgen in meinem LK MSE liegen. Dazu finde ich leider keine Informationen. Können Sie mir da weiterhelfen?

  2. Ein Warener sagt:

    Der Landkreis ist der größte in Deutschland.
    Welche Region des Landkreises ist an stärksten betroffen? Neubrandenburg, Demmin, Waren, Röbel oder Malchow. Der Landrat sagt ja die Müritz Region. Aber ich kenne immer noch keinen in oder um Waren. Und nach Bekannten, die Am See arbeitet ist da im Moment auch keine Covid Fall. Daher möchte gerne mal von der Politik oder der Presse wissen, welche Region genau betroffen ist. Denn so kann man sich ja auch schützen, wenn man zB nicht zum Schoppen nach Neubrandenburg fährt.

    • Der Landkreis geht nicht ins Detail bei der Bekanntgabe der Zahlen.

    • DirkNB sagt:

      Das Problem sind m.M.n. auch nicht die amtlich bekannten Fälle, sondern die infizierten, die das Virus bereits verbreiten, aber selbst (noch) keine Symptome haben, also als Befallene nicht erkannt sind. Immerhin liegen zwischen Infizierung und Erkrankung einige Tage, in denen der Infizierte bereits ansteckend ist, es aber selbst nichtmal weiß.

  3. Twixx sagt:

    Damit haben 0,07 % der Bevölkerung des Landkreises sich infiziert…. Achtsam ja, Panik nein. Bitte aufhören mit dem Mist. Man hört ja nur noch das eine Thema….das macht krank

  4. Petra sagt:

    Das ist traurig, es wird Zeit für ein Umdenken. Wir haben ein Recht darauf zu wissen was in unserem unmittelbaren Umfeld läuft. Zumal man dann noch Einiges vermeiden bzw. verschieben kann wie den genannten auswärtigen Einkauf. Gerade weil wir so ein großer Landkreis sind…

  5. Claus sagt:

    Die Zahlen werden vom Robert-Koch-Institut aufgrund der den Gesundheitsämtern zu meldenden bestätigten Infektionsfällen ermittelt. D.h., im Zweifel liegen wir im Kreis bereits höher, als aufgrund der Vortageswerte ermittelt. Ich denke, am Dienstag oder Mittwoch werden weitere Maßnahmen (Lockdown?) getroffen werden.
    Jetzt schnell noch mit allen ins Restaurant oder ins Cafe am Hafen – da sitzt man so schön kuschelig beieinander…oder noch mal in Berlin shoppen gehen…könnte auf absehbare Zeit das letzte Mal sein.

  6. Ein Warener sagt:

    Das war doch klar , das es keine Zahlen gibt. Unser Bürgermeister gibt ja auch nichts bekannt. Ich hab so das Gefühl, das er mit Corona nicht viel am Hut hat. Dann die über geordnete Stelle sagt, das die Müritz Region stark betroffen ist. Da hätte der Bürgermeister der größten Stadt an der Müritz mal was dazu sagen können. Wir als Bewohner haben ein Recht darauf. Zu Claus: Panik kann man dann machen, wenn man die genauen Zahlen weiß. Also bist du auch nicht besser als unsere Politiker.
    Wir Bürger müssen mehr in die Entscheidungen einbezogen werden. Im Moment habe ich das Gefühl, als denke man das wir alle dumm sind. Vielleicht kann ja mal ein Politiker aufwachen und mit uns reden. Vielleicht wird dann die Akzeptanz für die Maßnahmen besser.

  7. micha sagt:

    Vielleicht bringt uns der Status „Risikogebiet“die nötige Isolierung, die meiner Meinung nach schon viel früher nötig gewesen wäre. Aber Urlauben ist ja wichtiger als Gesundheit.
    Reisen bedeutet immer durchmischen- wie sonst hat es der Virus wohl geschafft sich so effektiv auf der Erde zu verteilen.

    Rechne nächste Woche auch mit dem überschreiten der 50er Grenze im LK MSE.
    Die ersten Diskussionen um die Anpassung der Grenzwerte laufen ja schon, der Rubel muss ja rollen.

    Den Wunsch nach örtlicher Differenzierung kann ich verstehen, bringt meiner Meinung nach aber eigentlich nichts. Durch die langen Inkubationszeiten, ist das erhöhte Infektionsgeschehen ja bei Bekanntwerden schon längst passiert. Oder habe ich da einen Denkfehler?

  8. Kerstin sagt:

    Verdammt nochmal, ich habe die Nase voll von dieser Panikmache !
    Warum sagt man mir nicht von welcher Stadt oder Region diese Zahlen stammen. Mittlerweile glaube ich schon fast daran,
    dass diese Panikmache von politischer Seite gewollt ist, um unpopuläre Entscheidungen einfach durchzudrücken.
    (Siehe Herr Spahn von heute ). 0,07 % und wahrscheinlich noch leichte Symptome. Maskenpflicht für alle !
    Kein Problem ! Aber sagt uns endlich die Wahrheit !

  9. Anonymus sagt:

    Es ist zum verrückt werden, bitte, bitte liebe Regierung, schickt alle Urlauber nach Hause, damit unsere Kinder nicht wieder Zuhause bleiben müssen.
    Ich lebe in Göhren-Lebbin und es ist zum Kühe melken! Es laufen täglich mehr als 100 Menschen an meinem Haus vorbei, alle in Urlaubslaune, kein Hauch von Corona Angst und meine Kinder sitzen Zuhause, dürfen nicht auf den Spielplatz, damit sie sich nirgends anstecken. Hauptsache die Urlauber haben es gemütlich.

  10. Stefan sagt:

    Warum ist es so wichtig zu wissen wo genau Schwerpunktgebiete sind? Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten: Entweder es ist Ihnen gleichgültig und sie machen weiter wie bisher mit shoppen, ausgehen und allem was dazu gehört, oder sie bleiben eben im eigenen Umfeld mit Abstand, Videotelefonie und Herbstspaziergängen…
    Wir leben hier in einem nicht dicht besiedelten Gebiet und können uns wirklich glücklich schätzen uns frei bewegen zu können ohne permanent anderen zu Nahe zu kommen.
    Ich jedenfalls bestelle auch gern Essen zum Abholen und genieße es dann am eigenen Tisch. Und wenn Sie shoppen gehen wollen ist das doch auch völlig okay – einfach auf den Abstand und die hoffentlich schon tägliche Hygieneroutine, achten. Oder glauben Sie ernsthaft, dass in Neubrandenburg auch nur ortsansässige einkaufen?

    Bleibt gesund, denkt an eure Lieben und die die sich nicht selbst schützen können und vor allem bleibt ruhig und entspannt.
    Mit etwas Geduld und Nächstenliebe kommt man ohnehin immer weiter…

  11. T.s. sagt:

    Die ersten Paletten Klopapier waren ja schon wieder ausverkauft, es geht wieder los ;) …
    Ich habe von erhöhten werten in Röbel, Plau, Malchow und Malchow gehört. Aber nur gehört, etwas offizielles wäre mal sehr sinnvoll um dem dementsprechend aus dem Wege zu gehen.
    Obwohl eine Reduzierung scheint ja gar nicht gewollt zu sein, wenn Jugendliche in Gruppen vor Märkten stehen und sich mit alkohol eindecken, um danach zu einem Fest zu gehen. Fahrgeschäfte locken die Jugend halt als Herde zusammen.

  12. Gast sagt:

    Die fehlende Transparenz kann ich auch nicht nachvollziehen. Warum gibt es keine Details zu den Orten, damit man sich ggf. besonders dort entsprechend verhalten kann. Ohne Details denken die Menschen weiterhin, es wird bestimmt woanders sein, mehr Vorsicht ist nicht nötig.
    Vor allem wann werden diese Infektionen in unsere Kitas und Schulen getragen??? Ich sehe so viele Menschen, die es nicht ernst nehmen. Menschen mittleren Altern, die Kinder haben. In unseren Kitas&Schulen gibt es keinen Schutz vor Infektionen, der dieser Situation nur ansatzweise gerecht werden könnte. Hinzu kommt, dass Kinder kaum getestet werden. Schon Erwachsene haben ein großes Problem, an einen Test zu kommen – wie kürzlich hier berichtet. Kinder sind meistens symptomlos oder die Infektion scheint wie eine normale Erkältung. Die Infektionen in Kitas&Schulen werden nicht erkannt und in die Familien getragen. Das wird ganz bald ein gewaltiges Problem!!

  13. Simon Simson sagt:

    Viele bringen es auf den Punkt. Aber auf den falschen. Wenn es in Deutschland Risikogebiete gibt, wollen sie wissen, ob das auf für ihr Bundesland gilt. Gibt es im Bundesland erhöhte Risiken, wollen sie reflexartig wissen, ob das für ihren Landkreis gilt. Gilt es für den Kreis, wollen sie wissen, ob in ihrer Stadt. Dann folgt ihr Stadtteil und dann ihr Supermarkt oder die Straße? Einerseits haben manche die vielen Meldungen satt, andererseits wollen sie, dass hier in ihrem Bundesland, ihrem Landkreis, ihrer Stadt ja dann erst mal noch keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden, weil, es ist ja NUR bei den Nachbarn. Herrgott! Das Virus ist seit der starken Durchmischung im Sommer mit relativ kleinen aber unnötig hohen Zahlen unbemerkt längst überall zwischen uns gesickert. Bei kleinen Zahlen sei es nur jeder Hundertste, bei großen Zahlen jeder Zehnte, eine Dunkelziffer einkalkuliert. Wie wichtig ist für Euch der Unterschied, ob man sich mit 1 oder 10% Wahrscheinlichkeit innerhalber der nächsten zwei Wochen infiziert? Geht mal davon aus, dass viele von der Dunkelziffer inzwischen dutzende andere angesteckt haben. Weil sie für deren Leid verantwortlich sind, verheimlichen sie das. Das ist nachvollziehbar, wenn auch unsolidarisch. Aber so sind die Menschen. Dabei hat es die Bundeskanzlerin, selbst Wissenschaftlerin, entgegen dem Hickhack zwischen den Landesregierungschefs, die ihre Wirtschaft und Zustimmungswerte im Blick haben, auf den Punkt gebracht: Kontakte vermeiden, jeder mindestens um die Hälfte. Dann wäre die Inzidenz auch nur halb so hoch und wenn sie so wieder unter 1 läge, wäre die Lage den Winter über in den Griff zu bekommen. Das bedeutet, dass man bis auf Weiteres NICHT feiert, NICHT ausgeht und KEINE Shoppingtouren unternimmt. Das ist für die, die davon leben, quasi dasselbe, wie ein Lockdown und deshalb wäre der gar nicht viel schlimmer, aber noch effektiver. Umso effektiver wir handeln, umso kürzer die notwendige Zeit, denn die betroffenen Menschen sind nach gegenwärtigem Wissenstand zumeist nur etwa eine Woche ansteckend. Würden 80% niemanden weiter anstecken, wären wir wieder da, wo wir im Sommer waren. Das wäre doch besser, als im Glauben, woanders sei es ja schlimmer, ganz locker zu bleiben und lustig auf die Katastrophe zuzusteuern. Die heißt: statistisch ca. 250.000 Tote, wenn ich mich nicht verrechne. Hat es nun auch der Letzte kapiert?

    • Gast sagt:

      Ich finde es etwas anmaßend, die Leute aufgrund der Nachfragen so anzumachen. Wir waren in MV bisher kaum betroffen. Nun kommt es gefühlt deutlich näher und viele Menschen sind sehr verunsichert! Ich zB, weil meine Kinder in die Schule gehen. Ich möchte deshalb irgendwie persönlich einschätzen, wie groß die Gefahr ist. Durch die fehlende Transparenz ist es schwer. Die Kitas und Schulen sind uneingeschränkt geöffnet. Wenn ich an die Dunkelziffer denke, wird mir richtig schlecht. Soll ich meine Kinder in so einer Situation weiterhin einfach in die Schule gehen lassen? Ich habe Angst davor, dass sie uns das Virus nach Hause bringen. Um diese Ängste schert sich die Politik nicht! Wir sollen Kontakte vermeiden. Im Privatleben habe ich seit Monaten kaum noch Kontakte. Wir haben uns streng an alle Regeln gehalten. Nun gelten diese Regeln an den Schulen nicht mehr!! Wir sind dem Risiko schutzlos ausgesetzt. Die Kinder haben direkten/indirekten Kontakt zu hunderten Schülern und mehreren Lehrern, die wiederum durch alle Klassen laufen. In ihrer Freizeit sollen sich die Kinder dann aber nicht mehr treffen, weil außerhalb der Schulen strenge Regeln gelten. Das ist irrsinnig!

      Deshalb und vielleicht auch aus anderen Gründen möchten die Menschen mehr über die Herde der Infektionen wissen. Weil aufgrund schlechter Politik aktuell jeder wohl selbst für seinen Schutz verantwortlich ist. Und was tun wir nun? Meine Kinder haben Angst, in die Schule zu gehen. Sie haben Angst, ihre Eltern anzustecken. Es gibt weder Abstand noch Masken, für die Grundschüler sind Masken nicht mal angedacht. Alle sind nun abhängig davon, wie sich die Familien im Privatleben verhalten. Gibt es unter den Klassenkameraden auch Familien, die zu den Leugnern gehören? Die Unsicherheit ist sehr groß.

      Sagen Sie den Familien mit schulpflichtigen Kindern auch, reißt euch mal zusammen?! Wie soll das funktionieren? Die Familien werden von der Politik gerade übersehen.

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