
Auch in anderen Städten Mecklenburg-Vorpommerns stehen Frauen und Männer auf den Wahlzetteln, die zwar bekannt sind, aber überhaupt nicht die Absicht haben, nach einer möglichen Wahl auch wirklich in den Volksvertretungen mitzuarbeiten. Sie wollen einfach nur mit ihrer Bekanntheit dafür sorgen, dass ihre Parteien und Wählergemeinschaften genügend Stimmen bekommen. Einige von ihnen haben das vor fünf Jahren schon einmal getan, wurden gewählt, traten ihr Mandat nicht an und machten damit den Weg frei für andere Hobby-Politiker, die zwar nicht genügend Stimmen erhielten, aber unbedingt Politik machen wollten.
Für René Putzar geht es also darum, seine Mehrheit im Stadtparlament zu sichern, um seine Politik weiter zu machen.
Das Wahlgesetz lässt das wie gesagt zu, nur sollten diejenigen, die gar nicht die Absicht haben, als Volksvertreter zu agieren, das auch von vornherein sagen. Das macht die Sache zwar nicht besser. Aber die Wähler wissen bei der Stimmabgabe zumindest, woran sie sind. Im Fall von Rene Putzar ist in der Wählerliste vermerkt, dass er bei einer Wahl sein Mandat nicht annehmen wird.
In Malchow treten 9 Kandidaten für die CDU an, 5 für die AfD, 10 für Bündnis 90/Die Grünen, 13 für die FDP, 19 für das Wählerbündnis BfM/OWM, 9 für das Bündnis „Sozial gerecht – Gemeinsam für Malchow“ sowie ein Einzelbewerber.
Im Amtsbereich Malchow gibt es eine weitere Besonderheit: Wie der Gemeindewahlleiter bekannt gab, ist Mario Reincke zunächst als Wahlvorschlag für die SPD für die Gemeindevertretung Nossentiner Hütte zugelassen worden, doch da er zwischenzeitlich weggezogen ist, hat er seine Wählbarkeit verloren. Für den Kreistag darf er aber antreten.







Neueste Kommentare