
Etwas mehr als 86 Kilogramm Marihuana mit einem Straßenverkaufswert von etwa 860.000 Euro hat der Stralsunder Zoll in mehreren spanischen Paketsendungen in den vergangenen zwei Wochen sichergestellt. Fündig wurden die Beamten bei einem Paketdienstleister in Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen von risikoorientierten Kontrollen. Das Marihuana war teilweise in Umzugskartons oder Holz- und Plastikboxen verbaut.
„In einem Fall konnten unsere Beamten in Kooperation mit Einsatzkräften des Zollfahndungsamtes Hamburg, Dienstsitz Rostock zwei Täter auf frischer Tat festnehmen, als diese ihre Sendung aus dem Verteilzentrum abholen wollten. Beide Täter befinden sich derzeit noch in Untersuchungshaft“ teilt die Pressesprecherin des Hauptzollamtes Stralsund, Sabine Mattil, mit.
Gegen die Absender und die Empfänger der Sendungen wurden jeweils Steuerstrafverfahren wegen des Verdachtes auf Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz (KCanG) eingeleitet und die Drogen sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Hamburg mit Dienstsitz Rostock übernommen.







