Eigentlich leben die Europäischen Biber (Castor fiber) ja an Flüssen und Wasserstraßen oder auch im Müritz-Nationalpark. Doch jetzt haben es die sympathischen Nager im Süden Mecklenburg-Vorpommerns auch in die Verkehrsunfallstatistik der Polizei „geschafft“.
Ein Polizeisprecher bestätigte „Wir sind Müritzer“ am Donnerstag, dass eines der Pelztiere Ursache für einen Unfall mit mehreren Tausend Euro Schaden am Vortag auf der Bundesstraße 191 bei Dömitz im Kreis Ludwigslust-Parchim war.

Biber-Unfälle seien sehr selten und „bisher kein Einsatzschwerpunkt der Polizei bei Wildunfällen“», sagte der Polizist. Bauern und Forstwirte beklagen landesweit aber schon länger steigende Schäden durch stark angestiegene Biberbestände im Nordosten.
Die eifrigen Nager stauen Wasserwege an und sorgen so für nasse Böden. Die Landwirte und Waldbesitzer fordern angesichts der Zunahme bei den Pflanzenfressern eine Lockerung des Eu-weiten strengen Schutzes.
Die Landesbehörden schätzen den Bestand an Bibern im Nordosten derzeit auf rund 2300 Tiere – Tendenz noch steigend.







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