
Neben den staatlichen mobilen Impfteams kommen erneut aber auch Hausärzte zum Einsatz. Vielfach betreuen diese schon über Jahre hinweg Heimbewohner und übernehmen auch das Impfen. In den Seniorenheimen des Landes leben laut Ministerium rund 19.000 Menschen.
Laut Hilgemann empfiehlt die Ständige Impfkommission für Über-70-Jährige und Menschen mit geschwächtem Immunsystem eine zweite Auffrischimpfung frühestens drei Monate nach der ersten. Mitarbeiter in medizinischen und Pflegeeinrichtungen sollen die zweite Auffrischimpfung frühestens nach sechs Monaten bekommen.
Im Rahmen der nun beginnenden landesweiten Impfaktion werden aber auch Erst-, Zweit- und erste Boosterimpfungen verabreicht. „Mit dieser Möglichkeiten wollen wir auch das Personal ansprechen“, erklärte Hilgemann. Nach Schätzungen des Ministeriums sind etwa 10 Prozent des Pflegepersonals noch nicht gegen Corona geimpft, wobei die Quoten zwischen den Pflegeheimen auch stark schwankt. Vom 15. März an soll eine Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege und im Gesundheitswesen gelten. Weil aber noch Unklarheiten zur Umsetzung bestehen, gibt es Zweifeln an einem fristgerechten Beginn.







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