Noch bis Ende des Jahres führen das Nationalparkamt Müritz und der Netzbetreiber e.dis AG Maßnahmen zur Sicherung der 110-KV-Leitungen im Müritz-Nationalpark durch. Die Stromtrassen durchqueren den westlichen Teil des Nationalparks auf einer Gesamtlänge von 31 Kilometern. Zu hoch aufgewachsene Bäume oder überhängende Äste werden entnommen.

„Die Maßnahmen an den Brutplätzen haben jetzt Vorrang. Wir achten genau darauf, dass die Eingriffe zur Verkehrssicherung dort abgeschlossen sind, bevor die Vögel aus dem Winterquartier zurück kehren“, führt Jörg Dittmer weiter aus. Auch der Schutz von Seeadlern, Wanderfalken und Kranichen wird beachtet.
Mitarbeiter der e.dis AG und des Nationalparkamtes kontrollieren regelmäßig die Stromtrassen auf mögliche Gefährdungen. Sind die Gefahren akut, wird sofort eingegriffen, um die Stromversorgung zu sichern. Die aktuellen Maßnahmen sind allerdings auch vorgreifend. So können sich die Lebensräume im Anschluss längere Zeit ohne menschliche Störung entwickeln.







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