Einschränkungen der Sehschärfe oder ein immer kleiner werdendes Gesichtsfeld können nicht nur auf eine Augenerkrankung hinweisen. Die Ursache kann auch dahinter liegen, in einem gutartigen Tumor der Hirnanhangsdrüse, der den Sehnerv bedrängt. Mögliche Symptome für ein Hypophysenadenom sind zudem Hormonstörungen, weil die Drüse durch den Tumor überschüssige Hormone ausschüttet. Ist die Erkrankung durch eine MRT-Untersuchung eindeutig diagnostiziert, wird das Adenom in der Regel durch die Nase endoskopisch entfernt. „Die Patienten bleiben nach der OP lebenslang unter Kontrolle, aber nur in ganz seltenen Fällen kommt der Tumor wieder“, erklärt PD Dr. med. habil. Michael Fritsch, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie.
Über die interdisziplinäre Diagnostik und Therapie des Hypophysenadenoms spricht er beim Gesundheitsforum des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburf am 23. März ab 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) in Neubrandenburg. Alle Interessierten sind willkommen. Der Eintritt ist frei.






