
Das hat der Kirchengemeinderat beschlossen. Damit wird derzeit diskutiert, wohin die Gläubigen dieses alten Pfarrsprengels sich neu orientieren und wer mit den Sietowern fusioniert.
Die Ausgangslage ist so: Die Kirchengemeinde umfasst die Orte: Eldenburg, Eldenburg Süd, Klink (Kirche), Klink Urlaubersiedlung, Grabenitz, Hinrichsberg, Göhren-Lebbin, Poppentin (Kirche), Sembzin, Sietow (Kirche), Sietow-Dorf, Wendhof und Zierzow.
Rein rechtlich kommen natürlich zuerst die Nachbarregionen in Frage. So hat es bei der St. Georgengemeinde in Waren bereits ein Gespräch gegeben, ob die Gläubigen aus der Region Klink mit der Georgengemeinde fusionieren. „Einige Leute aus Klink haben sich in der Vergangenheit ohnehin schon nach Waren orientiert“, erläuterte Pastorin Anja Lünert. Das betreffe zum Beispiel die Konfirmationsvorbereitung. In der Georgengemeinde treffe das auf Zustimmung. Es wäre der erste Zusammenschluss der westlichen Warener Stadtgemeinde mit einer Landgemeinde. Die Eldenburger und Eldenholzer dürften sich ohnehin schon lange als „Warener“ fühlen.

Anders ist das in den Kirchenregionen von Poppentin und Sietow. Während die Poppentiner von Anfang an versuchten, sich mit der Kirchengemeinde Grüssow-Satow zu vereinigen, wollten einige Sietower erst nach Röbel. Das soll inzwischen aber wieder vom Tisch sein. Nun stehe eine Gesamtvereinigung Sietow/Poppentin mit Grüssow-Satow an, die bisher schon viele Dörfer rund um Malchow betreuen. Für die endgültige Entscheidung müssen nach weiteren Gesprächen die entsprechenden Gremien der Kirchengemeinden noch Beschlüsse fassen.
Unterdessen läuft in Sietow die Sanierung des Kirchturms. In Poppentin, wo die Kirche etwa eineinhalb Kilometer abseits des Ortes – was im Sommer sehr idyllisch ist – liegt, haben Unbekannte ein Fenster der Kirche zerstört und versucht, die Tür aufzubrechen, wie Spuren an der Tür verraten.








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