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Röbeler liebäugelt mit Erlebniskneipe und bittet um Meinungen

5. Dezember 2019

Lars Freese ist Röbeler, liebt seine Stadt, meint aber auch, dass in Röbel mehr los sein könnte. Wer unter Leute und nicht auf dem heimischen Sofa versauern will, muss schon suchen. Aber vielleicht kann man das ja ändern – gemeinsam. Er würde sich über viele Meinungen von Einheimischen freuen. Wir veröffentlichen hier einmal die Gedanken und Ideen von Lars Freese:

Seit vielen Jahren beobachten wir die Entwicklung der Freizeitmöglichkeiten in Röbel und dessen näheren Umgebung. Während es für Freizeitsportler, für aktive Touristen oder deren eher passive Vertreter ein attraktives Angebot gibt, so gibt es doch kaum ein Angebot in der Stadt, um nach Einbruch der Dunkelheit seiner Vergnügungssucht nachzugehen.
Es ist aufgrund der dünnen Besiedlung unserer Müritz-Region und der im Bundesvergleich geringeren Kaufkraft für jeden Veranstalter sehr schwierig, kostendeckend zu arbeiten, geschweige denn, einen Gewinn zu erzielen. Für uns ist klar, dass niemand viel Zeit, Elan und Geld investiert, wenn nicht am Ende auch etwas für ihn „hängen“ bleibt.

Das Kugellager hält seit Jahren die Fahne hoch, doch auch diese Einrichtung ist derzeit geschlossen. Soll es das wirklich gewesen sein? Wollen wir das wirklich so hinnehmen? Gibt es niemanden, der abends einmal ausgehen möchte? Zum Cocktail oder Bier trinken? Zum Darts spielen oder gemeinsam Fußball gucken?

Man könnte auch hin und wieder Musiker einladen oder kleinere Bands. Man könnte Kabarett Abende anbieten oder Motto-Parties veranstalten. Dies alles steht und fällt natürlich mit einem engagierten Veranstalter/Organisator bzw. Gastwirt.

Wie wäre es, wenn man einen Förderverein gründet, der eine Erlebniskneipe ins Leben ruft und diese dauerhaft finanziell unterstützt? In unserem Einzugsgebiet wohnen ca. 12.000 Menschen. Wenn sich zum Beispiel 1.000 Bürger und Bürgerinnen, Vereine und Unternehmen finden würden, die einen Jahresbeitrag von nur 60,-€ bezahlen würden, dann kämen 60.000,- € für den Betrieb dieser Erlebniskneipe zusammen. Von diesem Geld könnte man sicher einen guten Teil der Betriebs- und Personalkosten tragen. Dadurch würde man demjenigen, der diese Aufgabe übernehmen möchte, den wirtschaftlichen Druck nehmen, immer profitabel zu sein. Ich denke, das wäre ein attraktives Angebot für alle kreativen und engagierten Leute!

Eine Location müsste dafür natürlich noch gefunden werden. Soviel wir wissen, steht die ehemalige Gaststätte „Der Anker“ noch leer. Vielleicht könnte man diese Räume entsprechend um- und ausbauen?

Fakt ist, wir müssen etwas tun! Und wir meinen nicht nur uns Röbeler, sondern wir laden alle Bürgerinnen und Bürger aus unserer Region ein mitzumachen. Von Adamshoffnung bis Zepkow, von Groß Kelle bis Vipperow. Es soll eine Erlebniskneipe für Euch alle sein. Wobei uns noch kein besserer Name eingefallen ist, denn es soll keine muffige Eckkneipe werden, sondern eine moderne Variante mit Wohlfühlfaktor.

Evtl. wäre es ja möglich, dass Vereinsmitglieder eine Ermäßigung bekommen, wenn sie Getränke ordern oder man kalkuliert generell mit niedrigeren Preisen. Das sind aber Detailfragen, die erst später zu klären sind. Vorab führen wir erst einmal eine Umfrage durch, wer bereit wäre, diese Idee  zu unterstützen. Es können sich auch gerne Leute melden, die Interesse haben, eine solche Erlebniskneipe zu führen.

Schreibt bitte an: erlebniskneipe@gmx.de  (Lars Freese und Antje Bühler). Teilt uns Euren Namen mit und schreibt, ob Ihr diese Idee als Vereinsmitglied unterstützen würdet.

Diese Umfrage wird ca. vier Wochen laufen. Dann machen wir eine Auswertung, die ebenfalls veröffentlicht wird.

Also, liebe Röbeler und liebe Bewohner der Müritz-Region –  jetzt seid Ihr am Zug. Also meldet Euch! Wir sind gespannt! Das ist doch verrückt! Oder?


13 Antworten zu “Röbeler liebäugelt mit Erlebniskneipe und bittet um Meinungen”

  1. Nancy Kiessler sagt:

    Lieber Herr Freese,

    Ich finde Ihre Gedanken sehr wahr und richtig. Gerne würde ich dieses Projekt unterstützen.

    Herzliche Grüße
    N.Kiessler

  2. Christine Hähnlein sagt:

    Hallo Herr Freese,
    bin erst vor paar Jahren zugezogen und habe sehr wenig Kontakt,das wäre für mich eine gute Gelegenheit auch abends mal vor die Tür zu gehen ,muss natürlich Frauenfreundlich sein!Ich bin dabei!!
    Liebe Grüße
    Christine Hähnlein

  3. Lars Freese sagt:

    Hallo Frau Hähnlein,
    diese Einrichtung soll mit Spaß und Niveau überzeugen. Und natürlich auch mit Frauenfreundlichkeit! Ich hoffe, Sie mussten in Röbel noch nichts Gegenteiliges erleben!?

    Herzliche Grüße

    Lars Freese

    • Christine Hähnlein9 sagt:

      ….nein ,schlechte Erfahrungen habe ich hier noch nicht gemacht !Aber mit etwas Niveau sollte es schon sein! Nett und gemütlich!!
      Liebe Grüße …das Hähnlein

  4. C.Jantzen sagt:

    Liebe Antje, lieber Lars, ich bin dabei! Lg Nine

  5. BAT sagt:

    Wir brauchen eine App für Röbel, um die Termine zu erfassen und bekannt zu machen. Wie oft passiert mir das, dass ich hinterher erst was von Veranstaltungen mitbekomme.

    • Annett Krafft sagt:

      Eine App ist bestimmt nicht kostenfrei und außerdem muss jeder sich erst anmelden… daran scheitert es oft schon… vlt ist eine Gruppe bei Facebook o ä Anbietern eine gute Alternative…einer lädt den anderen ein und das Ganze wäre kostenlos 😉 auf jeden Fall wünsche ich dem Projekt viel Erfolg gesegnete Vorweihnachtszeit wünscht
      Annett Krafft

    • Lars Freese sagt:

      Guter Gedanke! Vielleicht benötigen wir eine moderne Litfaßsäule? Mit LEDs etc.

  6. Hallo Herr Freese,
    Ich weiß nicht, ob sie von der Eröffnung des Café Stress am Busbahnhof gehört haben!?
    Wir haben im Mai eröffnet und seit dem 3 Cocktailabende veranstaltet. Trotz Werbung in Zeitungen, als Flyer und in social media gab es nur ein geringes Wachstum an der Gästezahl. Aber wir geben nicht auf, deshalb ist am Freitag, den 7.Februar 2020 der nächste Cocktailabend geplant.
    In unserer langfristigen Planung sind weitere Events (Mottoparties, Lesungen, etc.) angedacht.
    Was wir damit sagen möchten: es gibt auch andere Menschen in Röbel, denen dies aufgefallen ist und die schon versuchen, etwas zu organisieren und anzubieten und weiterhin hoffen, dass dieses positiv angenommen wird.
    MfG
    Julia Krafft und Nicole Heeren

    • Lars Freese sagt:

      Das sind tolle Ideen! Darum geht es uns ja auch. Röbel soll bereichert und vorangebracht werden. Wir drücken die Daumen, dass Ihre Events gut angenommen werden!

      Beste Grüße

      Lars Freese

  7. W sagt:

    Schön wäre, wenn jemand anfangen könnte, in der Müritzregion ein repair cafe auf die Beine zu stellen. Ich finde sowas
    befriedigender, als mir irgendwelche Events in Erlebniswelten reinzuziehen.
    Es ist zunächst etwas Organsisationsarbeit nötig: einen RAum beschaffen, Aktive aus anderen repair cafes um Starthilfe zu bitten und den ersten Termin vorzubereiten. Als Räumlichkeiten kommen in Waren das Joo, das Schmetterlingshaus, das rote oder das Haus 8 infrage. Ob ein solches Angebot da unterstützt wird, wird man sehen. Leider durfte ich mit kostenlosen Angeboten für Kinder bei manch wichtigen Personen, an denen in diesen Einrichtungen keiner vorbeikommt, haarsträubende Erfahrungen machen. Vielleicht stimmt aber jemand Anderes die richtige Saite an. Alternativ könnte mancher Wirt einen Raum aufmachen und, wenn auch nicht große, Einnahmen mit dem “Catering” erzielen. Mehr braucht es nicht. Ich würde den Anfang machen, aber neben Vollzeitarbeit auswärts und anderen umfänglichen Pflichten schaffe ich das nicht allein. Wenn sich mehrere mit mir zusammenschließen, würde ich mich gern 1x pro 2 Wochen mit meinem Wissen und Können an verschiedenen Techniken beteiligen. Versprochen.

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