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Senior überfährt Frau auf Supermarktparkplatz

Das hört sich richtig dramatisch an: Auf dem Parkplatz des Bethanien-Centers in Neubrandenburg hat heute gegen 11 Uhr ein 85-jähriger Autofahrer eine Frau angefahren und dabei schwerverletzt. Nach bisherigen Informationen fuhr der Mann auf dem Parkplatz in Richtung Ausfahrt. Dabei hat er offenbar eine Frau vor ihm auf der Straße übersehen, die gerade zu ihrem Auto wollte. Er fuhr die Frau von hinten an, sie stürzte frontal zu Boden, geriet teilweise unter das Auto und wurde von diesem erneut erfasst, da der Fahrer nach dem Zusammenstoß noch ein Stück weiter fuhr. Danach legte er noch den Rückwärtsgang ein und wollte wohl mit dem Auto wieder zurücksetzen. Der Mann des Opfers zog seine Frau in diesem Moment schnell unter dem Auto hervor. Aufmerksame Zeugen konnten den Fahrer gleichzeitig davon abhalten, auch noch rückwärts zu fahren. Das 75-jährige Opfer wurde mit schweren Verletzungen ins Klinikum gebracht. Gegen den Fahrer, der gemäß einer Überprüfung vor Ort nüchtern war, wird nun die Kriminalpolizei wegen fahrlässiger Körperverletzung ermitteln. Eine Meldung an die Führerscheinstelle des Landkreises ist erfolgt.

5 Gedanken zu „Senior überfährt Frau auf Supermarktparkplatz“

  1. Oh man…..der ältere Herr hat bestimmt nicht mal mitbekommen, was passiert ist.
    Und auch, wenn jetzt sicher wieder Gegenkommentare von wegen auch die Jugend baut Unfälle, rast, mit/ohne Alkohol und/oder Drogen kommen, denke ich, dass ab einem gewissen Alter das Auto stehen gelassen werden sollte. Es ist natürlich, dass man im Alter nicht mehr so reaktionsschnell ist, oft nicht mehr so gut hört und sieht und das kann sehr gefährlich werden. Ich denke, dass sich viele Ältere einfach noch zu viel zutrauen und die Realität falsch einschätzen….
    Oft ist das Auto für die Leute sicher das einzige Fortbewegungsmittel, was viele vom Dorf o.ä. haben, aber sie gefährden sich und vor allem andere.

    Gute Besserung für die Dame

  2. Ab welcher Altersgrenze sollte ihrer Meinung nach nicht mehr gefahren werden? Ich kenne einen älteren Herren, der ist 92 und fährt noch sicher Auto, war früher mal Berufskraftfahrer.
    Es reicht schon zu, das man ab 55 mit höhere Versicherungsbeiträge zahlen muss.
    Da interessiert es der Versicherung auch nicht, dass man Unfallfrei gefahren ist. Wurde mir so ins Gesicht gesagt bei der HUK-COBURG. Alle anderen Versicherungen mach da, ohne Ausnahme, mit. Ich habe jetzt die Schadensfreihtsklasse 43 von 50. Die bekomme ich aber bestimmt erst wenn ich verstorben bin. Dennoch steigt die Versicherungsprämie. Finde den Fehler. Seit meinem 15 Lebensjahr fahre ich Kraftfahrzeuge und hatte nich keinen Unfall.

  3. Ich finde das Modell unserer Italienischen Nachbarn gut.

    Dort muss ein Arzt die Tauglichkeit regelmäßig bestätigen – je älter desto häufiger wird geschaut.

    Gültigkeitsdauer nach Altersgruppen:
    Unter 50: Der Führerschein ist 10 Jahre gültig.
    Über 50: Der Führerschein ist 5 Jahre gültig.
    Über 70: Der Führerschein ist 3 Jahre gültig.
    Über 80: Der Führerschein ist 2 Jahre gültig.

  4. @Willy: sicher gibt es, wie in jedem Alter, solche und solche Autofahrer. Vielleicht hätte ich eher den Fokus auf den generellen Gesundheitszustand im Alter und nicht nur das Alter an sich richten sollen. Aber Sie haben bestimmt auch schon mal den ein oder anderen älteren Menschen gesehen, der kaum aus/in d. Auto kommt. Und hier kann mir keiner erzählen, dass z. Bsp. Schulterblick und schnelles Reagieren möglich sind…..

    @ Peter: das Modell finde ich auch gut.
    Es zeigt die realistische Fahrtüchtigkeit des Fahrers und nicht die subjektive. Für viele wäre das Ergebnis vielleicht doch ein Denkanstoß….

  5. Diese alternative Kontrolle zur Verminderung von Verkehrsdelikten finde ich Klasse. Hatte noch nie davon gehört, ist aber definitiv eine praktikable Lösung.
    Ich selbst bin zwar erst 65, aber nicht nur die Sehstärke läßt mit zunehmendem Alter nach, sondern auch die allgemeine Reaktionsfähigkeit. Aus diesem Grund habe ich letztes Jahr mein Auto abgemeldet und fahre seither mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf dem Dorf ist man natürlich eingeschränkt mit Bussen, da teilweise weniger als 1 Handvoll pro Tag fahren.
    Hier wünschte ich mir mehr Flexibilität, die die MVVG so stark anpreist. Denn diese angegebenen Rufbusse fahren trotz mehr als 24stündiger Voranmeldung nicht zu uns in den Ort – mehr als 2 Dutzend Versuche meinerseits, mit solch einem Ruf-oder Ilse-Bus fahren zu können, wurden ständig seitens der MVVG mit den Antworten abgeschmettert, dass diese Kleinbusse ausgebucht seien. Das kann, denke ich, kein Zufall sein…
    Also mein Fazit ist: wir als ältere Generation übernehmen zwar schon Verantwortung zum Führen von KfZ, und melden es, wie in meinem Fall, vorsorglich ab, werden dann aber noch „indirekt bestraft“ dafür, wenn man auf die Öffentlichen umschwenkt, da z.B. bei uns im Ort nur max. 4 Busse/Tag fahren… und das kann doch wohl für uns „Alten“ nicht DIE Lösung sein, oder???

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