Eine Spielzeugpistole hat in Friedland für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt: Die Beamten wurden am vergangenen Freitag gegen 17 Uhr zu einem Supermarkt gerufen. Ein Ladendetektiv vermutete anhand von Videoaufnahmen, dass eine Person mit einer Pistole durch den Markt läuft. Ein 13-jähriger Ukrainer wurde daraufhin von den Polizisten zu Boden gebracht. Erst im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Spielzeugpistole handelte, eindeutige Merkmale, die auf eine Spielzeugpistole hingewiesen hätten, waren zuvor nicht erkennbar. Die 33-jährige ukrainische Mutter des jungen erlitt einen psychischen Ausnahmezustand und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Sie wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Polizei weist darauf hin, dass auch realistisch aussehende Spielzeugwaffen in der Öffentlichkeit schnell zu gefährlichen Missverständnissen führen können. Eltern sollten ihre Kinder entsprechend sensibilisieren, um derartige Situationen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.











