
Die Glocke stammt aus dem rund 90 Meter hohen Turm des riesigen Gotteshauses, hat eine lange Geschichte „zu erzählen“ und ihren neuen Standort auch mit Hilfe von Ex-Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (1960-2019), die aus Waren stammte, gefunden.
„Wir denken heute auch an Frau Bretschneider, die vor wenigen Tagen 60 Jahre alt geworden wäre“, sagte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt bei der Installation der Glocke.

Mit dieser Glocke wolle man ein Stück Geschichte im Herzen der Stadt erlebbar machen, erläuterte Witt. Dabei waren die Neubrandenburger auch sparsam. Denn ein wichtiger Teil des Geldes für das Vorhaben hatte eine Stiftung noch liegen. Es stammte aus Baustellenkonzerten, die die Neubrandenburger Philharmonie in den 1990er Jahren gegeben hatte, als die Marienkirche noch eine Baustelle war.
Das markante Gotteshaus war 1945 in großen Teilen zerstört worden, stand während der DDR-Zeit als von oben gesicherte Ruine und wurde „zum Glück nicht abgerissen“, meinte Witt. Seit 2001 ist es die Konzertkirche. Die Stahlglocken waren 2007 durch Bronzeglocken ersetzt worden.








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