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Studenten testen die Mobilität der Mecklenburgischen Seenplatte

3. Mai 2018

Der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte und die brandenburgische Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde veranstalten eine Fachexkursion vom 7. bis 9. Mai zum Thema „Regionale Mobilität in der mecklenburgischen Seenplatte“. Die Studenten in die Region zu locken war für den Tourismusverband gar nicht so einfach. Es bedurfte einiger Überzeugungsarbeit in Form von Präsentationen über Mobilität und über die Destination an sich.

Die 31 Studenten des Masterstudiengangs nachhaltiges Tourismusmanagement werden sich vor Ort in der Müritz-Region und in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte mit sieben  verschiedenen Mobilitätsthemen beschäftigen. Der Fokus der Analyse liegt auf MÜRITZ rundum. Diese Themen sind in den unterschiedlichen Bereichen angesiedelt.

Es werden die touristische Mobilität aus dem Quellmarkt Berlin untersucht, der Schienenpersonenverkehr in der Müritz-Region und auch die Nutzung der Gästekarte „MÜRITZ rundum“. Die Studenten prüfen hierbei verschiedene Verknüpfungsmöglichkeiten des Angebotes von MÜRITZ rundum mit Wandern und Radfahren. Sie werden vor Ort Experteninterviews mit dem Referenten für Tourismus und Radwege der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte, Thomas Fitzke, Sigrid Leder von der MVVG, dem Geschäftsführer der HANS, Karsten Attula, und vielen weiteren Experten aus Tourismus, Mobilität, Verwaltung und Politik durchführen.

Die Studenten erhalten somit ein ganzheitliches Bild der Ausgangssituation. Neben den Experteninterviews werden die Studenten die Region erleben. Geplant sind Wanderungen und Radfahren im Nationalpark, ebenso wie Busfahren mit MÜRITZ rundum und Zugfahren mit der Kleinseenbahn.

Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist das Erkennen und Aufzeigen von Stärken und Schwächen der Mobilitätsleistungen in der Region und ebenso das Entwickeln von Handlungsmaßnahmen. Der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte e. V. setzt stark auf die Zusammenarbeit mit Hochschulen und erhofft sich dadurch die jungen Menschen als Fachkräfte von Morgen für die Region zu begeistern.


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