
Es scheint sich ein Ende der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen der Stadt Waren und der Firma, die den barrierefreien Umbau Bahnhofstunnel verantwortet hat, abzuzeichnen. Allerdings wird das ein teures Ende. Seit rund zweieinhalb Jahren gibt’s die Rampe und den Aufzug am in Teilen immer noch unansehnlichen „Sorgenkind“, nun ist der Tunnel vor Gericht gelandet. Es geht um Nachforderungen der Baufirma von fast 890 000 Euro. Und auch wenn sie diese nicht in dieser Höhe durchsetzen kann – für die Stadt Waren wird’s trotzdem teuer. 560 000 Euro als Vergleichsvorschlag stehen im Raum. Doch damit nicht genug. Hinzu kommen Gerichts- und Nebenkosten von noch einmal 90 000 Euro. Macht also summa summarum 640 000 Euro, die von der Stadt zusätzlich zur ursprünglich eingeplanten Tunnel-Summe aufgebracht werden müssen. Warens Stadtvertreter sollen diesem Vergleichsvorschlag des Gerichtes in der kommenden Woche zustimmen. Dabei wird es sicher auch um die Frage gehen, wer das zu verantworten hat.
Noch vor zwei Jahren erklärte Bürgermeister Norbert Möller (SPD), dass man die Forderung nicht akzeptiere und sprach von „üblichen Spielchen“ bei solchen Vorhaben. „Wenn es Mehraufwendungen gegeben hat, dann auch, weil die Firma mehrere Baustellen zugleich hatte und deshalb den Zeitplan nicht einhalten konnte. Und während dieser Verzögerungen, die nicht wir zu verschulden haben, gab es eben auch Preiserhöhungen“, so Möller damals. Diese Aussage bekommt im Nachhinein einen bitteren Beigeschmack, denn Möller soll – so steht es auch im Gerichtsbeschluss – Nachträge der Firma in Höhe von mehr 500 000 Euro unterzeichnet haben.
Die Baufirma begründete die Nachforderungen mit höheren Kosten sowie einer fehlerhaften Planung, die nicht durch die verursacht worden sei. Ob die Stadt wegen der fehlerhaften Planung an anderer Stelle noch ein bisschen Geld einfordern kann – eher unwahrscheinlich. Von den fast 890 000 Euro habe Bürgermeister Möller bereits Nachträge in Höhe von 507 000 Euro abgezeichnet. Bei einem Prozess würde das der Stadt wohl auf die Füße fallen. Schließlich schlug das Gericht eine Vergleichssumme von 560 000 Euro vor.
Und so müssen sich Warens Stadtvertreter am 24. Februar erneut mit dem Fall beschäftigen.
Rampe und Fahrstuhl am Bahnhofstunnel kosteten rund 4,3 Millionen Euro, 2,2 Millionen Euro davon steuerte das Land bei. Von der ersten Planung bis zur Einweihung des umgebauten Tunnels sind letztlich mehr als zehn Jahre vergangen.












….ver- rückt.
Dazu ist die Treppe zur Teterower Strasse hoch, nach wie vor halsbrecherisch und der im Tunnel mit einer provisorischen Holzkonstruktion „gesichert“.
Zudem ist Vandalismus ein richtiges Problem.
Die Wände der Rampe werden regelmässig als WC, Pissoire und „Kotzkübel“ missbraucht.
Aktuell klebt ein grosser Kotfleck im oberen Teil der Rampe.
das „abstumpfende“ Mittel gegen Glätte, ist derart reichlich verteilt, dass es schwierig bis unmöglich ist einen Koffer o.ä. Dort zu schieben. Abgesehen von der Verschmutzung die dabei in Kauf genommen werden muss.
Wochenlang war im August der Aufzug, wegen Regenwasser im Schacht defekt.
Rollstuhlfahrer, Rentner mit Rollatoren, Kinderwagen… hatten ein richtiges Problem. Der Zugang zu den Gleisen, war genau wieder für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen massiv behindert.
Zudem bekommen ja Waren und due DB auch das Toilettenproblem am Bahnhof nicht gelöst.
Ob das jemals ein attraktiver barrierefreier, sauberer, Bahnhof wird, kann ich nicht mehr glauben.
Ja, woran hattet jelegen wa 🤭🤣 Is eigentlich nicht zum lachen aber gut ! War es mangelnde Kompetenz, Gleichgültigkeit is ja nicht mein Geld und ja am Ende suchen immer zwei seiten den unbekannten schuldigen 🙈 Konsequenzen gibt es eh keine ☝️
Autsch!
Bleibt die Frage – hat der BM die Nachträge im Alleingang unterzeichnet? Wenn ja -durfte er das?