
Bisher habe die Initiative bundesweit mehr als 32.000 Fachkräfte in knapp 18.000 Einrichtungen im pädagogischen Kochen fortgebildet. Trotz dieser beachtlichen Zahl solle ‚Ich kann kochen!‘ weiter wachsen. Kitas, Grundschulen und Horte seien deshalb aufgerufen, Genussbotschafterinnen und Genussbotschafter kostenfrei weiterbilden zu lassen. Teilnehmende Kitas und Grundschulen fördere die Barmer gemäß des ‚Leitfadens Prävention‘ einmalig mit 500 Euro. „Bis zum Jahr 2026 sollen insgesamt 40.000 Genussbotschafterinnen und Genussbotschafter an der Initiative teilnehmen“, so Kutzbach.
Mit Freude kochen und gesund essen
Im Rahmen von ‚Ich kann kochen!‘ entdecken Kinder nach Aussage der Stiftungsgründerin Sarah Wiener mit allen Sinnen die Freude am Umgang mit Lebensmitteln, an einer ausgewogenen Ernährung und dem selbstständigen Kochen. „Wer frühzeitig lernt, aus frischen Zutaten eine schmackhafte Mahlzeit zuzubereiten, lernt fürs Leben und bleibt unabhängig von Fertiggerichten und Fast Food“, so Wiener. Die Initiative richte sich gezielt auch an Kinder, die bislang wenig Berührung mit Lebensmitteln und Kochen hatten. „In Kitas und Grundschulen erreichen wir alle, unabhängig ihrer sozialen Herkunft. Das ist ein zentraler Aspekt unserer Initiative. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass jedes Kind Zugang zu gutem Essen erhält!“, betont Wiener.
Rund 4.500 Kinder in Mecklenburg-Vorpommern nachweislich adipös
Bei der Ernährungsbildung von Kindern herrsche Handlungsbedarf, sagt Kutzbach. Demnach waren im Jahr 2023 in Mecklenburg-Vorpommern rund 4.500 der Kinder im Alter bis neun Jahren nachweislich adipös. „Fettleibigkeit steigert das Risiko für Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ‚Ich kann kochen!‘ steuert durch gezielte Ernährungsbildung bereits in der frühen Kindheit gegen.“
Alles Wichtige zur Ernährungsinitiative „Ich kann kochen!“ und den Förderantrag gibt’se hier: Ernährungsinitiative Ich kann kochen! mit Sarah Wiener | BARMER







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