
Sie haben immer wieder neue Ideen, um Waren noch attraktiver zu machen – die Stadtführer. Vor allem Chefin Petra Hakert ist unermüdlich bei der Sache und hat viele „Flausen“ im Kopf. Schöne Flausen. Als sie in der beliebten Filmreihe „Käthe und ich“, die in großen Teilen in Waren gedreht wurde, eine Freundschaftsbank am Warener Kietz sah, war für sie schon klar: „So eine brauchen wir wirklich und nicht nur im Fernsehen.“ Jetzt ist es soweit. Die Stadtführer stiften eine Freundschaftsbank, die schon in Kürze an der Müritz aufgestellt wird.
Es ist gut zwei Jahre her, dass tausende Müritzer wieder einmal vor dem Fernseher saßen und gespannt eine neue Episode von „Käthe und ich“ geschaut haben. Es war erneut ein Quotenrenner, und nicht nur das: Die Filmemacher hatten einige Einheimische auf eine Idee gebracht. Zum einen fanden es viele Zuschauer einfach eine schöne Vorstellung, dass man, wie im Film zu sehen, auf dem Holzsteg vom „Müritzpalais“ sitzen und Kaffee trinken kann. Und: In dem Streifen stand am Kietz eine „Freundschaftsbank“. Auf die setzt man sich, wenn man Lust hat, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.
Warens Stadtführer haben diese Idee jetzt aufgegriffen. Sie stiften eine „Freundschaftsbank“. Doch so schnell, wie es Petra Hakert gerne gesehen hätte, ging’s dann doch nicht. Denn obwohl die Stadtführer die Bank, die im CJD gebaut wurde, selbst finanzieren und auch einen konkreten Standort ausgesucht haben, schlug zunächst die Bürokratie zu. Die Stadtführerin musste das „Großprojekt“ tatsächlich in verschiedenen Ausschüssen der Stadtvertretung vorstellen und abstimmen lassen.
Nun ja, sei’s drum, alle finden und fanden die Idee mehr als gut. Inzwischen haben Mitarbeiter des CJD die Bank fertiggestellt, und auch die Stadtbauhof-Leute waren fleißig und pflasterten den Uferstreifen an der Müritz, an dem die Bank künftig stehen soll. Der liegt an der Promenade zwischen Steinmole und Hafen mit allerbestem Blick auf den größten Binnensee Deutschlands.
Schon in Kürze soll die Freundschaftsbank dort stehen, aber nicht einfach so. Petra Hakert hat da was in Planung – so kennt man sie. So werden bei der Einweihung wahrscheinlich auch Protagonisten von „Käthe und ich“ dabei sein. Wenn alles gut geht, schaut sogar „Käthe“ persönlich vorbei und wird die neue Bank beschnuppern.
Und noch eine Info nebenbei: „Käthe und ich“ soll nach Informationen von „Wir sind Müritzer“ fortgesetzt werden. Das heißt – wieder allerbeste Werbung für Waren und dann noch mit einer echten Freundschaftsbank.
Foto oben: Stadtführerin Petra Hakert und Ferdinand Schwarz, Leiter der Holzwerkstatt beim CJD, auf der neuen Freundschaftsbank.








Eine super Idee. Toll dass es Menschen mit soviel Kreativität und Spaß gibt.