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Weniger Tote und Verletzte bei Unfällen an der Seenplatte

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten und verletzten Menschen im Jahr 2025 teils deutlich zurückgegangen. Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist um knapp 100 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.  Das geht aus der Unfallstatistik des Innenministeriums hervor. Zwischen Januar und Dezember des vergangenen Jahres gab es demnach insgesamt 9243 Unfälle im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, im Jahr 2024 waren es mit 9146 knapp 100 weniger. Gleichzeitig ist die Zahl derjenigen, die bei den Unfällen getötet wurden, rückläufig: 2025 waren es 15 Personen, die bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben kamen, im Jahr 2024 waren es 17. Während im Jahr 2024 unter den Getöteten noch fünf Personen unter 25 Jahre alt waren, ist auch diese Zahl im Jahr 2025 im Vergleich deutlich zurückgegangen: im vergangenen Jahr war einer der Getöteten unter 25 Jahre alt. Bei den Verkehrsteilnehmern über 65 Jahre ist die Zahl der Getöteten fast gleich: 2025 waren sieben Personen älter als 65, in 2024 waren es acht.

In den Monaten Juni und November verstarben in Folge von Verkehrsunfällen mit jeweils drei die meisten Verkehrsteilnehmer, in den Monaten März und September gab es keine Getöteten durch Unfälle.

Auch bei der Anzahl der Schwerverletzten durch Verkehrsunfälle ist die Zahl im Vergleich zu 2024 rückläufig: 2025 zählte 170 Schwerverletzte, im Jahr zuvor waren es 184. Mit 591 leicht verletzten Menschen im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen im Jahr 2025 lag die Zahl zudem deutlich unter der des Vorjahres: 2024 zählte die Polizei der Seenplatte noch 753 Leichtverletzte bei den damals 9146 Unfällen.

Zu den häufigsten Unfallursachen zählte in 2025 der Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot, daneben ungenügender Sicherheitsabstand, Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren, Vorfahrtsfehler sowie die Geschwindigkeit. Zudem gab es im vergangenen insgesamt 3264 Wildunfälle. Ein ähnliches Bild ergab sich auch in den Vorjahren.

Auch im in diesem Jahr wird die Polizei der Region durch Präventionsarbeit und Kontrollen den Fokus auf die Verkehrssicherheit legen und Kampagnen wie „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit monatlichen Schwerpunktkontrollen unter anderem zu den Hauptunfallursachen nutzen, um alle Verkehrsteilnehmer für ein sicheres Ankommen ans Ziel zu sensibilisieren.

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