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Zahnvorsorge: Männer in MV nachlässiger als Frauen 

6. Februar 2020

Ist es Nachlässigkeit oder die Angst vor dem Zahnarzt? Eine Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Tag der Zahnschmerzen am 9. Februar zeigt, dass es in punkto Vorsorge vor allem bei den Männern in Mecklenburg-Vorpommern Nachholbedarf gibt. Der Analyse für das Jahr 2018 zufolge suchen 57,1 Prozent von ihnen den Zahnarzt zur jährlichen Kontrolle auf. Die KKH-versicherten Frauen im Nordosten sind hingegen deutlich disziplinierter: Von ihnen gehen 69 Prozent zur Zahnvorsorge.

Der Bundesländervergleich zeigt darüber hinaus, dass die Frauen in allen Regionen Deutschlands gewissenhafter mit ihrer Zahngesundheit umgehen als die Männer – vor allem im Osten der Republik. Auf Platz eins liegen Sachsens Frauen mit 70,7 Prozent, gefolgt von Sachsen-Anhalts, Thüringens, Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns Frauen. Schlusslicht sind Bremens Männer mit einer Vorsorgequote von nur 41 Prozent. Im Bundesdurchschnitt gehen 62,3 Prozent der Frauen und 50,5 Prozent der Männer mindestens einmal jährlich zur Zahnkontrolle.

Werden Zahnprobleme rechtzeitig erkannt, verhindert das oft schmerzhafte, langwierige Behandlungen und im schlimmsten Fall einen Zahnverlust. Sind dennoch Zahnersatz-Behandlungen etwa mit Krone oder Brücke nötig, können gesetzlich Versicherte bares Geld sparen, wenn sie sich die jährliche Zahnvorsorge in ihrem Bonusheft abstempeln lassen. Denn ab fünf Jahren lückenlosem Nachweis vor Beginn einer solchen Behandlung erhöht sich der Festzuschuss der Krankenkasse um 20 Prozent und ab zehn Jahren sogar um 30 Prozent.

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten insgesamt und rund 45.000 Versicherten in Mecklenburg-Vorpommern.


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