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Zwei Vorschläge für den Wirtschaftspreis

22. Oktober 2013

Die Mitglieder des  Warener Hauptausschusses sollen am kommenden Donnerstag unter anderem über die Vergabe des Wirtschaftspreises der Stadt Waren für das Jahr 2013 entscheiden. Zur Auswahl stehen das Ringhotel „Villa Margarete“ mit seinem Geschäftsführer Ulrich Pöhl und der Geschäftsführer der Lebenshilfswerk gGmbH, Dieter Schröder.

Das Ringhotel in der Fontanestraße zu ehren ist ein Vorschlag von Bürgermeister Günter Rhein. Er bezeichnet die Beherbergungseinrichtung als einen „Leuchtturm“ der touristischen Entwicklung in Waren, die auch überregional von sich und damit von Waren Reden mache. Eröffnet wurde das Hotel vor fast 20 Jahren. Es folgten diverse Investitionen, vor allem in den SPA-Bereich. So war die „Villa Margarete“ das erste Hotel, das die Warener Naturheilsole einsetzt, unter anderem im so genannten „Floatarium“, das die Gäste schweben lässt. Ein Schwimmbad soll als nächstes folgen.

Dieter Schröder ist bereits seit 1992 Geschäftsführer des Lebenshilfswerkes und schon seit 1979 in der Behindertenarbeit tätig. Er wird durch die Fraktion DIE LINKE für den Wirtschaftspreis 2013 vorgeschlagen. In der Begründung heißt es, dass der engagierte Geschäftsführer derzeit 430 Mitarbeiter, davon 300 Behinderte, beschäftigt und damit zu den größten Arbeitgebern der Region zählt.
Zum Lebenshilfswerk gehören zwei Gärtnereien, ein Schaugarten, eine Näherei, eine Wäscherei, zwei Kindergärten, ein Ladengeschäft, der Landschaftspfegehof Müritzhof sowie das Hotel am Tiefwarensee. Hinzu kommen Wohnheime für Behinderte.
Das Lebenshilfswerk will nicht die Behinderung der Menschen in den Vordergrund stellen, sondern ihre Stärken, was besonders im Hotel am Tiefwarensee deutlich werde. Dort arbeiten 25 Beschäftigte mit Behinderungen sowie neun Fachkräfte.


7 Antworten zu “Zwei Vorschläge für den Wirtschaftspreis”

  1. Andrea Nagel sagt:

    Diese Entscheidung wird schwer, weil beide eine Ehrung verdient haben. Das Lebenshilfswerk ist aus dem Stadtbild und dem Leben der Stadt nicht wegzudenken, Herr Pöhl hat mit seinem Hotelangebot als Erster und lange als Einziger die Sole, eine wichtige Grundlage für die Anerkennung Warens als Heilbad, genutzt und damit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Ich drücke beiden Kandidaten den Daumen.

  2. Wenn es schon zwei so gute Vorschläge gibt, sollte man vielleicht auch zwei Preise vergeben.

  3. Marion Köpke sagt:

    Hotels gibt es in Waren wie Sand am Meer! Das Lebenshilfswerk Waren hat den Preis ehrlich verdient! Dort wird soviel für behinderte Menschen getan und das kann man gar nicht hoch genug bewerten!!!

  4. Karsten Weiske sagt:

    Ich favorisiere ebenfalls das Lebenshilfwerk, die bemühen sich sehr nach ihren Möglichkeiten und entsprechned ihren Aufträgen um die Verschönerung unserer Stadt. Auch die Beschäftigung von Behinderten erfordert eine große Beachtung und auch Respekt.

  5. Sven Horn und Familie sagt:

    Wir würden auch das Hotel vom Lebenshilfswerk im Vordergrund sehen wolle……..

  6. Heinz-Peter Schifflers sagt:

    Den Preis haben sicherlich beide Kandidaten verdient. Wenn er jedoch nur einmal vergeben werden kann, dann würde ich mich für das Lebenshilfswerk entscheiden. Jede Initiative für und vor allem mit Behinderten verdient im besonderen Maße Anerkennung und Unterstützung. Sie sind Motivation und Hilfe zur Selbsthilfe und zur gesellschaftlichen Integration.

  7. Antje Reincke sagt:

    Mein Favorit wäre das Lebenshilfswerk! Es ist toll zu verfolgen wie stätig es seine Projekte über die Jahre weiter etwickelt und innovativ vorantreibt. Weiter so!

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