
Kunsthistoriker Jürgen Oswald war es, der vor vielen Jahren das erste Mal im Internet auf ein Bild von Gahlbeck gestoßen ist und es kaufte. Im Auftrag der Fielmann AG ließ er das Werk restaurieren und übergab es dem Malchower Kunstmuseum. Seither sind viele Bilder hinzu gekommen. So vor wenigen Tagen zwei weitere – inklusive Rahmen. Und die sind Sonderanfertigungen nach den Vorstellungen von Rudolf Gahlbeck. Denn der Künstler hat Skizzen von Rahmen hinterlassen. Im Lebenshilfswerk Waren fand der Förderverein des Kulturzentrum Kloster einen Partner für die Herstellung der Bilderrahmen nach genau diesen Skizzen. „Wir sind mit der Arbeit des Lebenshilfswerkes sehr zufrieden. Die Mitarbeiter sind sehr kooperativ, pünktlich und liefern gute Qualität ab“, so Dieter Halbig als Vorsitzender des Fördervereins.

„Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar. Das hilft uns als Stadt enorm. Schließlich wollen wir das Klosterareal weiter entwickeln und Besucher nicht nur in den Sommermonaten anlocken. Eine hochwertige Sammlung hilft uns, auch außerhalb der Saison Menschen für das Museum zu begeistern“, so Malchows Bürgermeister René Putzar.
Rudolf Gahlbeck wurde in der Inselstadt geboren. Später zog es ihn zum Studium unter anderem nach Rostock und Hamburg, bis er schließlich in Schwerin lebte. Gemälde von ihm befanden sich bereits im Besitz der Stadt, andere wurden durch die Fielmann-Stiftung gekauft, restauriert und der Stadt übergeben. Und die will in diesem Jahr den 50. Todestag des Künstlers am 21. Oktober mit einer Festveranstaltung begehen. Bis dahin sind in den Ausstellungsräumen des Kunstmuseums vielleicht noch weitere „Gahlbeck-Schätze“ zu sehen.
Foto oben: Freuen sich über die beiden neuen restaurierten Gahlbeck-Bilder – Kunsthistoriker Jürgen Oswald, Malchows Bürgermeister René Putzar, Dominika Cittová, Leiterin des Kunstmuseums, und Dieter Halbig als Vorsitzender des Fördervereins (von links).








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