Im Pfarrsaal der Katholischen Gemeinde Waren in der Kietzstraße 4 geht es am kommenden Donnerstag, 26. Februar, ab 19 Uhr um das Buch „Mein Kampf“. Vor 100 Jahren erschien Hitlers Bekenntnisschrift „Mein Kampf“. Dieses Buch, das millionenfach verbreitet wurde, ist eine wichtige Quelle zur Geschichte des Autors und des Nationalsozialismus. „Es ist das umfangreichste und in gewisser Weise auch intimste Zeugnis eines Diktators, dessen Politik und dessen Verbrechen die Welt verändert haben. Die Wirkungen sind spürbar bis zum heutigen Tag. Mein Kampf war „die deutlichste und ausführlichste Darlegung“ dessen, was Hitler dachte und plante – so Ian Kershaw. […] Hitlers Buch gilt als Autobiografie, weltanschauliches Bekenntnis, rassistische Hetzschrift, taktische Handlungsanleitung, aber auch als Machwerk, Schandfleck, Politikum, Skandal, Lachnummer und öffentliches Ärgernis. Prof. Dr. Mario Niemann, der als Historiker an der Universität Rostock lehrt, wird das Entstehen des Buches im Kontext der Zeit verdeutlichen, biografische und weltanschauliche Weichenstellungen erläutern und der Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart nachgehen.











