Angeblich gehörlos: Bande sammelt Spendengelder in Friedland

7. Juni 2019

Zwei Männer haben am Donnerstag im Stadtcenter Friedland vorgegeben Spenden zu sammeln. Sie stellten sich taubstumm. Eine 59-Jährige vertrieb die Männer und meldete sie anschließend der Polizei. Die Tatverdächtigen flüchteten in einem grauen Pkw mit einem bulgarischen Kennzeichen in Richtung Anklam. Aber sie konnten gestellt werden.

Auf Höhe der Feuerwehr in der Pasewalker Straße stoppte die Polizei den Wagen. In ihm befanden sich die beiden Männer sowie zwei Frauen mit rumänischer Staatsbürgerschaft im Alter von 19 bis 25 Jahren. Bei der Personenüberprüfung stellte sich heraus, dass alle vier Personen wegen gewerbsmäßigen Betruges vorbestraft sind und zwei von ihnen zur Aufenthaltsermittlung wegen Betruges ausgeschrieben waren.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges und der Menschen stellten die Beamten vier Spendenlisten und mehr als 300 Euro Bargeld sicher.

Nach der Vernehmung wurden die vier Tatverdächtigen entlassen. Die Polizei erstattete Anzeige wegen des Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges als Mitglied einer Bande. Ihnen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.


10 Antworten zu “Angeblich gehörlos: Bande sammelt Spendengelder in Friedland”

  1. Christine sagt:

    Zwei von ihnen sind zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben und nachdem man ihrer habhaft wurde werden sie entlassen? Das ist mir zu hoch.

  2. WRN sagt:

    Mir auch Christine,aber das ist Deutschland im Jahr 2019, weil wenn ihnen bis zu zehn Jahre drohen, müssen sie ja schon einiges auf dem Kerbholz haben. Die Lachen doch über unser Rechtssystem und nutzen es voll aus. Ich könnte wetten das die Polizisten genauso ab kotzen , aber leider nichts machen können oder sagen dürfen.

  3. meckerkopp sagt:

    Das sind eben die vielen Vorteile, die uns die Mitgliedschaft dieser Länder gebracht hat.
    Einige EU Länder sind Geberländer und einige sind Nehmerländer, Hauptsache die Menge der Länder vergrößert sich .
    Frohe Pfingsten
    Meckerkopp

  4. Balou sagt:

    Wer aus dem Ausland kommt und sich Kriminell betätigen möchte ist in Deutschland Herrzlich willkommen.
    Das sind sogenannte Fachkräfte. Außer einen Du,Du das macht aber nicht passiert hier gar nix.

  5. Wie sagt:

    Unglaublich, einfach so laufenlassen. Im nächsten Ort betrügen die die nächsten.

  6. Petzibaer sagt:

    Vielleicht sollte man der Fairness halber erwähnen, daß es sich bei diesen „Rotationseuropäern“ hauptsächlich um Angehörige von Roma – Clans handelt.
    Schwer aktiv im Enkeltrick – Geschäft, Diebstahl und Betrug. Eine Schande für die europaweit rechtschaffenen Bulgaren und Rumänen. Aber man möchte ja keine Vorurteile schüren. Einfach nur pharisäerhaft. Ach ja.,unsete Gtenzen sind ja eh nach wie vor offen wie ein Scheunrntor.

  7. Jürgen sagt:

    Dieses Deutschland,Täter werden hofiert,Opfer werden ausgelacht und Polizisten sind frustriert,die Politiker da oben haben nur mit sich selbst zu tun,Hauptsache ich hab am Monatsende meine 10000€,was stört mich das dumme Volk

  8. Elimar sagt:

    Petzi, stimmt leider. Hat was mit der Geschichte zu tun, dass manche Romafamilien Nachholebedarf bei der Integration in die Gesellschaft deutlich machen. Das ist ein Problem für beide Seiten: Integration heißt auch für die Gesellschaft im Großen und Sie, Petzi als Mitbürger im Kleinen, kulturelle Besonderheiten von denen, die ANDERS sind, als Teil der Gesellschaft zu respektieren, ihnen den Weg in ein besseres Leben zu ebnen. Es reicht nicht, Verfehlungen zu kritisieren oder die harte Ahndung Fall für Fall zu fordern. Das wird im sich als Ganzes entwickelnden Europa ganz sicher klappen, bestimmt aber nicht, wenn jedes Land dicht macht oder das Problem mit Gewalt angeht. Negativbeispiele dafür gibt es genug; siehe Umgang mit den Roma in Ungarn und der Slowakei. Wer andererseits sieht, wie aber ein großer Teil der Roma in Rumänien arbeitet und viele inzwischen eine moderne Heizung im blauen Häuschen am Stadtrand hat, einen Gartenzaun drumherum, eine gemähte Wiese für die Kinder und einen neuen Dacia Logan oder uralten Daimler davor, der darf Hoffnung haben. Das ist kein Märchen, sondern meine eigene Wahrnehmung vor Ort. Wäre das ohne Mitgliedschaft in der EU möglich gewesen?

    Der Enkeltrick ist meines Wissens nicht das Geschäft rumänischer und bulgarischer Roma, sondern von Bandenkriminalität mit Sitz in einem anderen EU-Land, das ich nicht stigmatisieren möchte, praktisch immer mit der Beteiligung von „Deutschen“, wen man darunter auch verstehen mag. Fakt ist: ohne akzentfreie Sprache funktioniert das nicht.

    Ich glaube, Ihr Beitrag will, wie so oft, nur die Stigmatisierung pflegen, der teutonischen Überheblichkeit und dem Rassismus weiter Nahrung geben. Einen anderen Inhalt sehe ich nicht. Mein Tipp: Was Positives, Verbindendes von sich geben oder einfach mal die F… halten.

  9. Petzibaer sagt:

    Lieber Elimar, erzählen Sie Ihre moralinsauren Erwägungen gerne den Opfern. Wahrscheinlich waren sie selbst schuld. Hätten wir doch nur mehr Mitmenschen wie Sie, die Integration fremder Kulturen würde alsbald gelingen, alle wären glücklich und zufrieden. Vermutlich würde dann auch einstweilen der ewige Weltfrieden eintreten.
    Ich nehme sehr wohl positive Veränderungen war, bin allerdings Realist, im scheinbaren Gegensatz zu Ihnen.
    Wie sagte schon unser seliger Altkanzler Helmut Schmidt :Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Zitat Ende…

  10. K.Frind sagt:

    Ach ja.Der heilige weiße Mann. Wir stellen in unserem Land Waffen her u verkaufen sie sicherlich nur zur Deko in anderen Ländern.Wie viele Opfer es damit gibt,darüber Mus ja nicht geredet werden.Es laufen edliche aus unserem Land zum IS über u wandern nach Syrien hin.Welchen Unfug sie dort treiben u wie viele Opfer es dadurch gibt,darüber mus man auch nicht reden. Es gibt den Sextourismus in Asiatischen Ländern,wo die meisten Opfer Kinder sind,aber natürlich kommen die Täter niemals auch aus Deutschland. Ach ja um nicht die Kirche zu vergessen ,das ist ja das reinste Thema was wir hier haben. Habe ich ganz vergessen wir sind ja hier so christlich. Es ist ja auch viel leichter mit dem Finger auf andere zu zeigen,statt sich mal an die eigene Nase im Land zu fassen. Jedes Opfer ist ein Opfer zu viel u da spielt die Herkunft genauso wenig eine Rolle wie bei Straftätern.

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