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Angeklagter gesteht und erzählt die Hintergründe seiner Tat

31. Juli 2018

Der 80-Jährige Mann aus Waren, der seit heute wegen des Mordes an einer 67 Jahre alten Anwältin im Februar vor dem Neubrandenburger Landgericht steht, hat ein Geständnis abgelegt. Allerdings erklärte der Mann, dass er die Anwältin nicht töten wollte. Es tue ihm sehr leid. Die Waffe habe er des öfteren bei sich getragen, wenn er sich nicht sicher gefühlt habe.

An diesem 1. Februar sei ein Streit zwischen den Beiden in der Kanzlei schließlich eskaliert, so dass es zu den tödlichen Schüssen gekommen sei.

Vorausgegangen waren jahrelange Streitigkeiten – die Rede ist von 18 Jahren – um viel Geld.

So berichtete der Angeklagte, dass er dem Mann der Anwältin insgesamt rund 94 000 Euro geborgt und nie wiederbekommen habe.

Es gebe sogar eine Bestätigung des Gerichtes, dass die Familie der Anwältin dem 80-Jährigen dieses Geld schulde, erhalten habe er es allerdings nie.Vielmehr hätten ihm Anwältin und der von ihr getrennt lebende Ehemann immer wieder gesagt, dass er das Geld eh nicht bekomme.

Außerdem habe er sich von der Familie erniedrigt gefühlt.

Die Tochter und der Sohn der Anwältin verfolgen den Prozess im Gerichtssaal.

Weitere Berichte zum heutigen ersten Prozesstag folgen.

 


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