
Ausbildung auf höchstem Niveau: Die Berufliche Schule Müritz (RBB) ist seit kurzem mit Technik ausgestattet, die sich manches Unternehmen sicherlich wünscht: Die Mädchen und Jungen, die Tischler, Holzmechaniker oder den Beruf eines Fachpraktikers für Holzbearbeitung lernen, arbeiten nicht mehr nur mit der klassischen Säge oder dem Hobel, sondern können einen 3D-Drucker und seit neuestem eine hochmoderne CNC-Maschine nutzen. Rund 500 000 Euro sind in den vergangenen Wochen in die Berufsschule in der Warendorfer Straße investiert worden, den Großteil des Geldes hat das Land spendiert. „Viele Betriebe in Deutschland arbeiten bereits mit dieser Technik und suchen Personal, das damit umgehen kann. Es ist der Arbeitsmarkt der Zukunft und wir bilden diese Leute aus“, so Schulleiterin Birgit Köpnick bei der Einweihung der neuen Holzwerkstatt.

Doch vor der Praxis steht viel Theorie. Da müssen unter anderem komplizierte Computerprogramme beherrscht werden, und auch die Entwürfe, Ideen und Vorstellungen sind wichtig. Von nichts kommt nichts, auch nicht mit noch so modernen Maschinen.
Eine solche Maschine steht im einstigen Maurer-Raum, der komplett umgestaltet wurde. CNC nennt sich die Technik – die Maschinen sind durch den Einsatz von Steuerungstechnik in der Lage, Werkstücke mit hoher Präzision auch für komplexe Formen automatisch herzustellen. Die Zukunft, wie es heißt.

In der Beruflichen Schule Müritz – Träger ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte – werden derzeit fast 1400 Schüler in den Berufsbereichen Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit und Pflege, Holztechnik, Medientechnik, Wirtschaft und Verwaltung und in der Berufsvorbereitung beschult. Ausbildung findet auch in der Höheren Berufsfachschule Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege sowie an den Fachgymnasien Gestaltungs- und Medientechnik und Wirtschaft statt.













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