Mit einem ausverkauften Haus und ihrem bislang größten Publikum hat die Autorin und Speakerin Anja Jahnke vor wenigen Tagen in der Aula des Richard-Wossidlo-Gymnasiums Waren einen Abend gestaltet, der nachhallt. Unter dem Titel „Was wäre, wenn alle Gedanken laut wären …?“ verband sie persönliche Texte, Lesepassagen aus ihrer Buchreihe „Liebe rein, Scheiße raus“ und einen eindringlichen Impuls zu einem besonderen Bühnenformat zwischen Lesung und Keynote. Im Mittelpunkt standen Themen wie Selbstzweifel, Rollenbilder, Veränderung und die leisen Momente, in denen Menschen beginnen, sich selbst neu zu begegnen.
Musikalisch begleitet wurde der Abend von Christoph Deuter, dessen Stimme und Präsenz dem Programm eine dichte, emotionale Atmosphäre verliehen. Viele Besucher beschrieben das Zusammenspiel aus Sprache und Musik als außergewöhnlich berührend.
Eine Rückmeldung aus dem Publikum bringt die Wirkung des Abends auf den Punkt: „Es war herzergreifend und wunderschön zugleich.“
Anja Jahnke beschreibt ihre Arbeit so: „Ich wünsche mir Abende, die etwas in Bewegung bringen. Nicht laut, sondern ehrlich. Räume, in denen Menschen sich wiederfinden dürfen.“
Dass dieses Konzept trägt, zeigte sich nicht nur in der Resonanz des Publikums, sondern auch ganz konkret: Im Rahmen der Veranstaltung wurden insgesamt 1.700 Euro für einen guten Zweck gesammelt.
Für Anja Jahnke war es die bislang größte Veranstaltung dieser Art. Der Abend markiert zugleich einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung ihres Formats, das sich sowohl für Literaturveranstaltungen als auch für größere Bühnen und thematische Events eignet. Weitere Projekte und neue Formate sind bereits in Planung.
Anja Jahnke ist Autorin und Speakerin. In ihren Büchern und Veranstaltungen setzt sie sich mit emotionaler Gesundheit, Rollenbildern, persönlichem Wachstum und der Frage auseinander, wie wir ein Leben führen können, das sich wirklich nach uns anfühlt. Sie lebt und arbeitet in der Müritz-Region.
©Bonny_McKenzie












