AWO Müritz mit neuem Vorstand

19. November 2016

Die AWO Müritz hat einen neuen Vorstand. Hinter verschlossenen Türen – die Presse wurde ausgeschlossen – wählten die Delegierten die Penzlinerin Dagmar Kaselitz (SPD) zur neuen Vorsitzenden. Sie war bis vor kurzem Landtagsabgeordnete und kümmert sich in der Landesregierung jetzt um die Integration.

Ihr Stellvertreter ist Oliver Hohn. Er ist Mitglied im SPD-Ortsverband und arbeitet für seine Partei auch als berufener Bürger in verschiedenen Ausschüssen der Stadtvertretung.

awologoEbenfalls im Vorstand: Die Landtagsabgeordnete Nadine Julitz (SPD), der Malchower SPD-Stadtvertreter Hartmut Kretschmer, der im vergangenen Jahr Bürgermeister der Inselstadt werden wollte, sowie der Warener Unternehmensberater Harro Freyschmidt.

Was fehlt, ist noch ein Schatzmeister.

Die AWO Müritz ist im Frühsommer in die Schlagzeilen geraten, weil dem langjährige Geschäftsführer Dr. Peter Olijnyk und dem einstigen Vorstandschef Götz-Peter Lohmann Untreue vorgeworfen wurde.

Während Olijnyk ein viel zu hohes Gehalt kassiert haben soll (150 000 Euro im Jahr plus Tantiemen zwischen 30 000 und 50 000 Euro), wird Lohmann vorgeworfen, über Jahre rund 700 000 Euro kassiert zu haben, ohne nennenswerte Gegenleistungen zu erbringen.

Der alte Vorstand, der ebenfalls in der Kritik steht, ist nicht entlastet worden.


27 Antworten zu “AWO Müritz mit neuem Vorstand”

  1. HaPe sagt:

    Der bisherige Vorstand ist als aufsichtsführendes Gremium absolut mitverantwortlich für die offensichtliche Misere der Periode Olijnyk. Es war längst überfällig, ihn abzulösen. Unbeantwortet bleibt die Frage, ob und wie dieses unfähige Gremium zur Rechenschaft gezogen wird für seine unsäglichen Fehlleistungen und Mauscheleien. Wobei der Fall des ominösen Vorsitzenden „L“ dieses „ehrenwerten“ Gremiums noch eine ganz besonders negative Qualität aufweist. Fragt sich auch, wie der neue Vorstand mit der aus dem Olijnyk-Dunstkreis hervorgegangenen „neuen“ und ahnungslosen Geschäftsführerin der AWO-Waren umgehen wird. Auch der Fall „L“ und die Besetzung der Geschäftsführungsfunktion werden Gradmesser und Prüfstand für die Qualität und Kompetenz des neuen Vorstands sein. Das leidige Thema AWO ist noch längst nicht abgeschlossen!

  2. Maik Waren sagt:

    Übel was hier abgeht. Es geht genauso weiter wie es unter dem Diktator Olijnyk aufgehört hat. Was ich besonders schlimm finde ist, daß eine regionale Zeitung da mitspielt und dem Typen nach dem Munde schreibt und ein Interview veröffentlicht in dem er sich rein waschen kann. Wie viel zahlt er dafür?
    Passt mal alle auf, der Olijnyk geht da als Sieger mit noch mehr Moneten raus.

  3. Karin sagt:

    Es geht wirklich so weiter wie es war. Von einem Neuanfang keine Spur. Mitarbeiter werden unter Druck gesetzt und sogar mit Stundenreduzierung und entlassung gedroht Und das sind Bereichsleiter Pflege und Bereichsleitung Personal. Aber es war doch auch nicht anders zu erwarten wenn alle alten Köpfe noch am alten Platz sind. Frau Ehlert wird wie ein Hündchen von der gut bezahlten Frau Rommel vorgeführt ,unfähig selbst eine Entscheidung zu treffen.

    • Jan sagt:

      Hallo Karin,
      ihre Aussagen kann ich mehr wie bestätigen. Es hat sich nichts zum Positiven entwickelt. Es wird mit einer Arroganz gegenüber den Mitarbeitern so weitergemacht, wie es die letzten Jahre auch abgelaufen ist. Wichtige Entscheidungen werden aufgeschoben, Mitarbeiter werden hingehalten , und Frau Rommel ist immer noch tätig. Da muss der neue Vorstand endlich mal vernünftig aufräumen !!!

  4. Micha sagt:

    Keine Presse, dass war doch klar wurde kurz vor Ort abgestimmt ob sie dürfen oder nicht . Leider nicht …!! Wenn man nichts zu verbergen hat ….. ?? Dann könnte man sie doch eintreten lassen oder was…. Wenn man liest wer in dem neuen Vorstand mitspielen darf …. Dann ist doch klar ,dass es alles Planeten aus einem Sonnensystem sind und sie drehen sich alle um den Megastern R.B. in seiner Anziehungskraft . Er nennt das System O. und L. als perfide und gehört selber dazu, die kennen sich seid 30 Jahren wenn nicht schon länger . Wer glaubt ,die stechen sich selber das Messer in den Rücken der irrt mit Sicherheit . Die verstehen ihr Handwerk sehr sehr gut ,aber die Zeche zahlen andere .

    • Petra sagt:

      Der neue Vorstand wurde ja wohl nur von ausgewählten Leuten gewählt . Ich bin immer noch AWO Mitglied und habe keine Einladung erhalten.

      • Mario sagt:

        Ich habe auch nix bekommen. Allerdings war auch die Rede von einer Delegiertenversammlung. Bleibt die Frage, wann diese Delegierten bestimmt oder gewählt wurden…

      • Fortiter in re, suaviter in modo sagt:

        Ich kenne die Satzung der AWO nicht im Detail, in der Regel wird der Vorstand allerdings von den Delegierten gewählt. Diese allerdings werden auf den jeweiligen Mitgliederversammlungen vorgeschlagen und von den anwesenden Mitgliedern gewählt.

  5. Mario Thoms sagt:

    Am Ende einigen sich beide Parteien um O. und L. mit dem Staatsanwalt und nix kommt bei rum. Alles ist gut und gerechtfertigt.

  6. Petzibär sagt:

    Interessant,das fast der komplette neue Vorstand über ein SPD Parteibuch verfügt, die Partei, die früher einmal für Rechte der Arbeitnehmer eintrat. Gehört die AWO eigentlich zum Inventar der SPD (Sammelbecken zur Proletarier Demütigung)?
    Bis dato verfügte die AWO Müritz nicht einmal über einen Betriebsrat!
    Im Grunde genommen eine Schande für einen von der SPD durchwobenen Verein.
    Traurig…

    • Karin sagt:

      Mit der Wahl eines Betriebsrates sind die Mitarbeiter noch nicht weiter weil 2Termine mit Verdi geplatzt sind. Frau Ehlert sich bis jetzt auch nicht zu den Gründen geäußert hat. Aber ohne Frau Rommel wird sie sowieso nirgends erscheinen und keine Entscheidungen treffen.

      • Jan sagt:

        Hallo Karin,
        einen Betriebsrat gründet man ohne die Geschäftsführung! Die Initiative ergreifen die Mitarbeiter selbst :
        Bis zum Ziel eines ordentlich gewählten Betriebsrats gibt es drei große Etappen:

        Jemand muss die Initiative ergreifen. Dies können z.B. 3 Arbeitnehmer aus dem Betrieb übernehmen.
        Jemand muss die Wahl organisieren. Dies ist die Aufgabe des Wahlvorstands, der normalerweise ebenfalls aus 3 Personen besteht.
        Jemand muss sich bereit erklären, das Betriebsratsamt zu übernehmen. Wie viele Leute man hierfür braucht, hängt von der Größe des Betriebs ab.
        Viel Glück
        Viel Glück

        • Mario sagt:

          @Jan. Da gebe ich Ihnen recht. Welche Rolle die Geschäftsführung dabei spielt, sollte vielleicht sich geklärt werden. Nur soviel: sollte diese die Gründung eines BR verhindern wollen – egal mit welchen Mitteln – dann ist das nach geltendem Recht strafbar.
          Aber vielleicht kann der neue Vorstand der AWO als Aufsichtsorgan der gGmbH hier einschreiten. Wäre ein erstes positives Signal nach außen.

        • Karin sagt:

          Danke, das ist bekannt. Allerdings hat Verdi mit der Geschäftsführung reden wollen und ist versetzt worden.

  7. HaPe sagt:

    Wieso sollte die AWO eigentlich einen Betriebsrat haben? SPD, Gewerkschaft und AWO gehören doch zur gleichen idiologisch-politischen Glaubensrichtung und sind doch sowieso von ihrer Grundauffassung sozial, also auf ein gutes Miteinander eingestellt..hm. Oder passt hier etwa der inhaltliche Wertecanon nicht mehr mit dem schönen Schein der äußerlichen Verpackungsansicht überein? Wenn das so wäre oder gar so ist, dann tragen wir die zu einem mitmenschlich-sozialen Zusammenleben unserer Gesellschaft erforderliche Moral zu Grabe. …. Übrigens: Die MitarbeiterMitbestimmung gehört zu den elementaren Grundrechten eines demokratisch-freiheitlichen Staatswesens. Wer gegen dieses Recht der betrieblichen Mitbestimmung verstößt, ignoriert die Rechtslage und will den Mitarbeiter/innen etwas verheimlichen. Das läßt zumindest eine unglaubliche Arrogantz und Ignorantz der AWO erkennen und hat mit moderner, motivierender Unternehmensführung nichts, aber auch gar nichts zu tun. Da haben die sog. Führungskräfte der AWO offensichtlich einen großen, sehr großen Nachholbedarf.

  8. Micha sagt:

    Petzibaer, die haben das Parteibuch der SED noch im Schrank zu liegen . Wurde nach der Wende schnell umgeschrieben die Wurzeln sitzen ganz tief hier in Waren. Wie gesagt die kennen sich 30 Jahre die AWO ist nur ein Teil der Wurzel und der Aufklärung bedarf es sehr harte Bandagen um Licht in die Verstrickungen zu bringen . Die Spielen andere Leute mit Methoden aus ,die sie noch zu DDR gelernt haben . Wie gesagt ,alle in einer Partei dass ist so auffällig das man es kaum glauben mag . Und heute wollen sie im Dschungel des Kapitalismus, auf der Sozi- Schiene Kasse machen und schieben sich die Posten zu . Leute und Presse , schaut genau hin wie es weiter geht …!!!!

  9. 00Schneider sagt:

    Herzlichen Glückwunsch Dagmar Kaselitz. Ich hoffe, dass das Parteibuch bei Ihnen Keine Rolle spielt. Die Delegiertenversammlung war eine Farce. Vielleicht hat ja ein Mitglied den Anschluss in der Hose und zweifelt die Wahl an. Das geht ganz einfach. Man muss nur die Protokolle einfordern bei denen die Delegierten gewählt wurden. Das geht übers Amtsgericht. Interessant wäre auch der Schlüssel. 600 Mitglieder und 76 Delegierte???? Auf der Internetseite der Verbandes – keine Satzung. Geschäftsordnung zur kreiskonfrerenz- wozu. Steht alles in der Satzung. Mitglieder wissen nicht einmal, dass eine Wahl stattfindet. Warum? Perfides System AWO? Offensichtlich. Alles ehemalige SED Kollegen. Kann sich keiner mehr erinnern wie Borchert aus der Verwaltung entfernt wurde weil er versagt hat? Und dann hält der armleuchter noch ne Rede, bei der er die tolle Arbeit des Kreisverbandes lobt, kein Wort zu L. Und O. Für die Mitarbeiter der blanke Hohn. Er wäscht seine Hände in Unschuld. WIE IMMER. Und leider haben viele sozial eingestellten Menschen nicht begriffen, dass es den spdlern nur ums eigene Wohl geht. Übrigens war Norbert Möller auch Delegierten. Michael löffler auch. NORMALOS BRAUCHEN AUF DEREN ENGAGEMENT NICHT HOFFEN. S U M P F pur.

  10. Gine sagt:

    Gibt es denn keine Juristen unter der Leserschaft und den Kommentatoren, die Auskunft darüber geben können, ob bei dieser Konferenz überhaupt ein handlungsfähiger Vorstand gewählt wurde? Der alte Vorstand wurde nicht entlastet. Aber von ihren Posten sind sie zurückgetreten. Neu gewählt wurde auch. Aber ist man ohne Schatzmeister (dem 2.-wichtigstem Amt nach dem Vorsitzenden), die notwendigen Beisitzer und Revisoren überhaupt ein handlungsfähiger Vorstand? Gerade weil es bei der AWO im Moment ja um sehr viel Geld geht, sollte doch wohl ein Schatzmeister unabdingbar sein. Also in meinem Taubenzüchtervereien wäre, wenn wir so wie da AWO am Freitag gewählt hätten, die Wahl ungültig gewesen,- wir hätten neu wählen müssen.
    Aber Herr Tünker hat uns ja versprochen, dass „bald“ eine Nachwahl? (geht sowas?) stattfinden wird.
    Ich hoffe, dass der neue Vorstand seine Aufsichtspflichten ernster nimmt als der Vorherige. Da war man ja zeitweise doch recht „blind“ und uninformiert. Vielleicht haben Frau Kaselitz und ihre neuen Mitstreiter sich mal die AWO-Geschäftsführerin genauer angeschaut und gesehen, wie sehr die letzten Monate an ihr gezehrt haben. Auch die 84.000€ Beraterin, wenn sie denn so viel Geld wert ist, sollte Frau Ehlert mal darauf hinweisen, dass wenn Frau Ehlert so weitermacht auch mal ganz schnell einen Burnout erleiden könnte. Und das wäre fatal. Denn einen Stellvertreter gibt es nicht. Im übrigen haben wir Mitarbeiter auch nicht unbedingt den Eindruck, dass die neue Geschäftsführung den Herausforderungen gewachsen ist. Es gibt viele Lippenbekenntnisse, aber die gab es unter Olijnyk ja auch. Ansonsten hat sich kaum etwas geändert. Entscheidungen werden auf die lange Bank geschoben, ein Betriebsrat wird, wie auch unter Olijnyk, verhindert und wir werden auf eine irgendwann in der Zukunft stattfindende Verbesserung vertröstet. Vom vollmundig angekündigten neuen Führungsstil war viel zu Lesen aber es ist davon nichts zu spüren. Auch die Transparenz und Kommunikation erinnert eher an die Zeit mit Olijnyk. Aber das darf nicht verwundern. Schließlich ist ja noch die alte Mannschaft am Ruder der Titanic ….
    Warum man Frau Olijnyk am Freitag als Delegierte wählen und zeitgleich nützliche Informationen für die anstehenden Prozesse sammeln ließ, wird wohl das Geheimnis der AWO bleiben. Da rollt jetzt von Herrn Diestel bestimmt eine Verleumdungsklage an.

    Gine

  11. Micha sagt:

    Hallo Frau Gine , juristisch ist es mit Sicherheit ein hochinteressantes Thema aber in erster Linie für den der was dran verdient . Der alte Vorstand kann natürlich nicht entlastet werden, da ja ein laufendes Ermittlungsverfahren gegen den einen oder anderen Edelmann läuft . Bei der wahl des neuen ,kommt es auf die Satzung an und so Dumm sollte der Herr R.B. dann auch nicht sein und sich auf noch glatteres Eis begeben als es eh schon ist . Eins ist aber klar , dass sie alles tun werden um nur gebrifte Leute an die Posten zu lassen um weiter zu verdecken . Ein kompletter austausch müsste vorgenommen werden, um da frische Luft rein zubekommen . Aber der Zugang wird mit allen Mitteln verteidigt . Der einzige Juritz , ist der Staatsanwalt der dort hart einschreiten sollte und Beiweise sichern muss und sollte . Hier geht es auf jedenfall um öffentliches Interesse .

  12. Kunze sagt:

    Die Worte von Gine möchte ich voll unterstreichen. Als Bevollmächtigter einener AWO Intensievpflege Bewohnerin versuche ich seit Monaten um eine exakte Abrechnung der Leistungen.Als Antwort wird immer nur auf globale Formulierungen aus der Zeit von Herrn Olijnyk hingewiesen.Mit dieser Verhaltensweise werden sogar ärztliche Verordnungen blockiert.Beänstigend ist auch die dezeige Stimmung unter den fleißigen und umsichtigen Pflegepersonal.

    Fazit: Mit dieser Geschäftsführung ist kein Neuanfang möglich.

    mueku

    • Karin sagt:

      Herr Kunze machen Sie eine Anzeige . Es gibt ja einen Grund warum Ihnen eine genaue Abrechnung verweigert wird. Ihr Ansprechpartner ist in der Geschäftsstelle Frau Kursawe (Bereichsleitung Pflege) und Frau Ehlert.
      Ich hoffe das der neue Vorstand diese Köpfe endlich entfernt und ein ehrliches Miteinander möglich wird.

  13. Mario sagt:

    Auch wenn weiterhin viel Skepsis besteht: dem neuen Vorstand sollte man schon eine gewisse Zeit zum „Anpacken und Aufräumen “ zugestehen.

  14. HaPe sagt:

    Jedem, aber auch wirklich jedem Menschen ist klar, mit dem alten Führungspersonal kann die AWO weder sachlich noch moralisch zukunftsorientiert weiter machen. Ein weiter so wird der AWO dauerhaften Schaden zufügen. Wenn der dringend erforderliche Neubeginn gelingen soll, dann müssen die Inhaber/innen der Leitungsfunktionen unverzüglich ausgetauscht werden. Zu den den juristisch-arbeitsrechtlichen Aspekten hat auch die moralische Seite des AWO-Skandals höchste Priorität bei der Aufarbeitung der unrühmlichen Vergangenheit. Im übrigen wäre die AWO gut beraten, wenn für die Neu-Berufung der Vorstandsmitglieder nicht Parteizugehörigkeit, sondern Befähigung ausschlaggebend sein würde. In die Führungsfunktionen gehört nicht Gesinnung sondern Kompetenz.

  15. Peter sagt:

    Was sich in den Führungsgremien der AWO so abspielt erinnert in der Tat in fataler Weise an DDR- Zeiten. Postenzuschiebereien, keine Transparentz, mangelnde Mitbestimmung, politische Einflußnahme über Gleichgesinnte und bewußt unklar gehaltenes Finanzgebaren sind nur einige Merkmale einer überwunden geglaubten unrühmlichen Zeit. Das Motto: „Es lebe der totale Filz zum Vorteil einer verbandelten Clicke“ lebt weiter…. leider!

  16. Elmar sagt:

    Damit kein Missverständnis aufkommt: Ich habe von der AWO keine Ahnung, lese hier nur aufmerksam mit. Man sollte sich nicht darüber aufregen, dass dort die Genossen herrschen. Es ist nun mal eine Einrichtung der „Sozialdemokratie“. Das rechtfertigt kein Chefgehalt, wenn derjenige sich nicht mal gegenüber im Unterstellten mangels sozialer Kompetenz fair verhalten und gut benehmen kann und erst recht keine Traumgehälter fürs Nichtstun von Parteifreunden, die möglicherweise sonst gefährlich werden.
    Dass Korruption nicht an bestimmte Parteien gebunden ist, ist eine Binsenweisheit. Wo eine Möglichkeit winkt, mit den ganz Großen einen Reibach zu machen, werden viele schwach, manchmal eine ganze Partei: https://www.zdf.de/politik/frontal-21/frontal-21-clip-1-104.html
    Aber mich wundert schon, dass es nach sooo vielen Hinweisen dazu immer noch keinen Betriebsrat gibt. Ich mag das wirkungslose Dauergemecker kaum mehr hören. Entweder die Beschäftigten gründen einen Betriebsrat, denn nur das wirkt oder eben nicht, weil die Beschäftigten nicht zusammen den A…llerwertesten hochbringen.

  17. New Star sagt:

    Guten Abend und einen herzlichen Gruß in Richtung Müritz,

    hier werden mehrere Themen angesprochen.

    1. Wahl des Vorstandes
    Also ein Vorstand eines Kreisverbandes wird regelmäßig von allen AWO Mitgliedern gewählt. Die Wahl von Deligierten kenne ich nur im Zuge der Vorstandswahl des Landesverbandes M-V, die ja erst dieses Jahr stattfand. Die Deligierten für die Landesvorstandswahl mussten von jedem Kreisverband ( Mitgliederversammlung) selbst gewählt werden. Die Mitgliederversammlung bei der AWO heißt Kreisversammlung.

    2. BEtriebsrat
    Hier müssen die Mitarbeiter tatsächlich selbst aktiv werden. Ein BEtriebsrat ist der Normalfall bei einem Unternehmen dieser Größe. Man wird in Vorbereitung einer Betriebsratswahl aber nicht um das Betriebsverfassungsgesetz herum kommen. Lesen! Anwenden!

    3. Beraterin von Frau Ehlert
    Die Beraterin Frau Rommel ist vom neuen Vorstand, wenn denn rechtmäßig zustande gekommen, was zu prüfen ist, sofort zu entlassen. Es ist in der Branche überhaupt nicht üblich, über Monate eine Beratung, noch zu diesen Preisen einzukaufen.

    4. Frau Ehlert
    Frau Ehlert ist durch einen Vorstand in ihre Funktion gekommen, übrigens ohne Ausschreibung, der selbst in die Kritik mit zumindest Unregelmässigkeiten gekommen ist. Da sie offensichtlich nicht das Vertrauen der Belegschaft genießt, Neuausschreibung! Wenn sie so lange eine Beraterin braucht, muss ihre Geeignetheit geprüft werden. Bislang ist sie nur als Mrs. unwissend in Erscheinung getreten.

    5. Vorstand Zusammensetzung
    Bitte eine Neuwahl. Hier ist auf Diversität überhaupt nicht geachtet worden. Alle wohl aus der SPD. Ist das ein Neuanfang? Waren hat mehr gute Leute!

    6. Herr Schnur
    Hier Empfehle ich nur, auf die Abschlüsse zu blicken. Viel Spaß beim Finden eines Abschlusses. Nur Abbrüche soweit man weiß. Die vom Redakteuer Herrn Becker gelobte Finanzexpertise ergibt sich fundiert woraus? Im Übrigen lieber Herr Becker mischen sich Redakteure, auch Leiter, nicht in die Ausgestaltung von Vorständen ein. Schlimmer Lapsus! So gut bislang berichtet! Bitte ändern Sie (Herr Becker) Ihren Kurs. Ein No Go, echt, voll schlimm.

    7. Frau Gest
    Sie haben hier ein super Portal geschaffen. Sie sind wirklich angekommen in Ihrer Aufgabe! Ein Kompliment, wirklich!

    Lieben Gruß New Star

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*