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Die Qual der Wahl: Was mache ich nach der Schule?

14. September 2019

Die Frage, was will ich einmal werden, stellt sich jeder irgendwann. Um die Antwort darauf leichter zu finden, veranstaltet die Fleesenseeschule Malchow seit einigen Jahren die Berufs-und Studienorientierungsmesse „MaJo-Wirtschaft(s)macht Schule“. Sie bietet Jugendlichen die Chance, sich im Gespräch mit den Ausstellern ein genaueres Bild vom Aufgabenfeld zu verschaffen. In dieser Woche gab es in der Schule wieder umfassende Infos – an immerhin rund 50 Ständen.

Die Berufsfelder wurden in den verschiedensten Bereichen wie beispielsweise Verwaltung, Handwerk, Pflege oder Lebensmittelbereich vorgestellt. So erhielten die Schüler unter anderem Informationen zu folgenden Berufen: Notfallsanitäter, Medizinische/r Fachangestellte/r, Fachkraft Forstwirt und viele mehr. Die Polizei informierte beispielsweise, dass eine Ausbildung oder ein Studium zahlreiche Möglichkeiten bietet, selbst als Techniker oder im IT-Bereich, und das auch ein Quereinstig möglich sei. Vom Bombenentschärfer bis zum Taucher gebe es alles. Das Hauptbeschäftigungsfeld ist jedoch der Polizist. Immerhin beschäftigt die Polizei rund 45 000 Mitarbeiter.

Der beste Beruf der Welt ist nach Aussage der Standbetreuerinnen des Mediclin Krankenhauses Plau am See der Gesundheits- und Krankenpfleger, dicht gefolgt vom Operationstechnischen Assistenten, denn gerade wegen der Schichtarbeit hätte man unter der Woche so viele Freizeitmöglichkeiten wie in keinem anderen Beruf.

Zu den Ausstellern zählten auch Universitäten, Ärzte- und Handwerkskammern, die um ihren Fachkräftenachwuchs buhlten. Die jungen Leute kamen auch aus den Nachbarstädten, zum Teil mit Eltern oder mit ihren Freunden und ließen sich interessiert beraten.

Für einige sei es schwierig, an die Stände heranzutreten und Fragen zu stellen, doch wenn die erste Hürde genommen war, zeigten sie sich sehr interessiert, hieß es von den Ausstellern. Davon gab es übrigens fast 50 an der Zahl. Die Veranstalter wünschten sich allerdings mehr Handwerksbetriebe bei den Ausstellern, hatten aber auch Verständnis dafür, dass es eben nicht jedem kleineren Betrieb möglich ist, dafür extra Arbeitskräfte zu stellen, die den Ausstellungsbereich absichern.


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