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Die Spiele der deutschen Fußballligen nach Corona

17. Juli 2020

Fußball ist ein Saisongeschäft, das stark von den Fernseheinnahmen abhängig ist. Wie schnell einige Vereine in der Krise in die Krise geraten konnten, zeigt, dass der Spielbetrieb immer weiter gehen muss, um den Geschäftsbetrieb für viele Vereine am Laufen zu halten. Dabei scheint die Größe eines Sportvereins keineswegs die ausschlaggebende Größe zu sein, da in den niedrigen Ligaklassen aufgrund leerer Stadienränge kaum Gelder durch Ticketverkäufe generiert werden können. Insofern überleben diese kleinen Fußballsportvereine, wie jede andere Sportart, die kaum auf großes Bevölkerungsinteresse stößt, eher durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Dazu sollte sich der Ligabetrieb in Deutschland etwas näher angeschaut werden. Unterhalb der Spielklasse sieben, dessen Ligasystem von den Landesverbänden, wie z.B. den Landesverbänden Saarland oder Berlin, gestaltet werden und jeweils in die Landesliga, Gruppenliga oder Bezirksliga eingeteilt sind, beginnt die Zuständigkeit der jeweiligen Bezirks- und Kreisverbände. Die Ligapyramide in Deutschland besteht somit aus mehr als dreizehn Ebenen mit mehr als 30.000 Vereinen.

Wetten als Beispiel, die von großen Veranstaltern wie BWIN, BET365 oder TIPICO veranstaltet werden, finden in der Regel nur bis zur 5. Spielklasse, also den Oberligen statt. Dazu kann bei einer Erstanmeldung ein TIPICO Bonus in Anspruch genommen werden.

Wann wird der Ligaspielbetrieb in Deutschland wieder aufgenommen?

Werden unterhalb der siebenten Spielklasse, die Zugehörigkeiten den jeweiligen Bezirks- und Kreisverbänden zugesprochen, wird die sechste Spielklassenebene mit insgesamt 21 Landesverbänden bereits komplett von der DFB, also dem Deutschen Fußballbund organisiert. Daran anschließend organisiert jeder Landesverband in der sogenannten Oberliga seinen Spielbetrieb in eigener Regie. Mit Ausnahme der Hessenliga, der Bayernliga, der Mittelrheinliga sowie der Bremenliga heißt jede Liga des jeweiligen Bundeslandes auch Oberliga. Daran anschließend folgen die 5 Regionalligen Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern, um dann bereits von der vierten Spielklasse mit der dritten Spielklasse in den Profifußball überzugehen.

Da jeder Landesverband in Eigenregie arbeitet, wird der Spielbetrieb aufgrund der Quarantäne jeweils anders gestaltet, wiederaufgenommen, ausgesetzt oder später veranstaltet. In diesem Zusammenhang wurde in Bremen als Beispiel, der Abbruch der Saison 2019/2020 am 04. Juni vom Bremer Fußballverband veröffentlicht und die Wertung beschlossen. Damit verbunden wurde mit Ausnahme der Landespokalwettbewerbe jedweder Spielbetrieb niedergelegt und der Tabellenstand nach den zuletzt ausgetragenen Ergebnissen gewertet. Absteiger gibt es keine. Die Pokalwettbewerbe werden wie in Hamburg wahrscheinlich in der Saison 2020/2021 fortgeführt. Das Training begann in Hamburg bereits am 13. Mai 2020 mit einigen Einschränkungen.

Die Fortführung von Sport- und Freizeitveranstaltungen in Deutschland

Bereits zum 10. Juli gab es in Mecklenburg-Vorpommern unter Auflagen die Wiederaufnahme des Freizeit-, Breiten- und Leistungssports und somit die Rückkehr in einen regulären Sportbetrieb. Unter Auflagen werden dementsprechend auch Zuschauerzahlen zugelassen, dies jedoch mit begrenzter Zuschauerzahl. Dieses System, welches sich bereits in einigen europäischen Fußballligen durchgesetzt hat, wird nunmehr auch von einigen Landesverbänden hierzulande bevorzugt.

Der Spielbetrieb der ersten Deutschen Bundesliga, also der höchsten Spielklasse, beginnt aller Voraussicht nach am 18. September mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen. Da das erst am 23. August stattfindende Champions-League-Finale aufgrund der vorherrschenden Quarantäne sehr spät angesetzt ist, bangen einige Vereine bereits über fehlende Erholungszeiten.


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