
Die Stadt weist darauf hin, dass öffentliche Papierkörbe ausschließlich für kleinere Abfälle vorgesehen sind und nicht der Entsorgung von Hausmüll oder sperrigen Abfällen dienen. Ebenso ist das Ablagern von Abfällen jeglicher Art im öffentlichen Raum unzulässig und beeinträchtigt nicht nur das Stadtbild, sondern verursacht zusätzliche Kosten für Reinigung und Entsorgung.
Illegale Müllentsorgung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann zur Anzeige gebracht sowie mit Bußgeldern geahndet werden.
„Die Stadt Waren appelliert an alle Bürger, Abfälle ordnungsgemäß über die vorgesehenen Entsorgungswege zu beseitigen und damit einen Beitrag zur Sauberkeit und zum Erhalt der Lebensqualität im Heilbad Waren zu leisten.







Um Müll im LK los zu werden braucht es ein privates Logistikunternehmen und viel Geld.
Der Müll wird in etliche Sorten geteilt, die alle extra zu den Werkstoffhöfen transportiert werden müssen und deren Annahme teils mit saftigen Gebühren belegt ist.
Ein überbordendes Regel-und Vorschriftenkonglomerat führt Entsorgung ab absurdum.
Ich erinnere nur an die Geschichte um die vier Altkleidersäcke, für die zwei Werkstoffhöfe angefahren werden mussten und die Säcke geöffnet werden mussten, um sie kontrollieren zu lassen.
Es ist kompliziert Müll los zu werden. Was machen Mitbürger, die keinen PKW haben? Wie sollen Mitbürger mit schmalem Budget zusätzliche Gebühren tragen? Wie wird auf Alte und beeinträchtigte Menschen Rücksicht genommen?
Das entschuldigt nicht wilde Müllablagen. Aber sie ist Symptom. Nicht nur für Verrohung, sondern für ein überkompliziertes teures, bürgerunfreundliches Gängelsystem. Besonders augenfällig ist das doch, wenn öffentliche Mülleimer zur Ablage von Privatmüll genutzt werden.
Botschaft: Wir wollen euer System nicht, seht selber zu.
Man kann es dann natürlich so machen, wie ich es in unserem Umfeld erlebe, dass Mülleimer abgebaut werden und dann der Müll eben in die Natur fliegt. Besonders auffällig am Schulweg, an Spazierwegen und Grünanlagen, Strassenrändern etc.
Da kann dann regelmäßig das Engagement für das „Gemeinwohl“, öffentlichkeitswirksam in Müllsammelaktionen, zivilgesellschaftlich Engagierter, Ehrenamtler, zelebriert werden. Wer zahlt eigentlich die Entsorgung des Mülls, der bei solchen „Events“ gesammelt wird?
Ach und noch was: Wieso kriegt die vollumfängliche staatliche Bildungs-und Erziehungsarbeit ab Kleinstkindalter bis zum Alter von um die 25(Berufsschule) es, trotz „Umwelt- und Klimaunterricht“ nicht hin, dass Kids ihren Müll nicht einfach fallen lassen, wo sie gehen und stehen?
Und was macht z.B. Japan so ganz anders, dass es dieses Müllproblem nicht hat?