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Drese: Trauriger Vorfall in Wolgast darf sich nicht wiederholen  

10. Oktober 2018

Am Freitag wurde ein dreijähriges Mädchen in Wolgast tot von seiner Mutter aufgefunden. Inzwischen wurde bekannt, dass es an Verbrühungen gestorben ist. Landes-Sozialministerin Stefanie Drese fordert im Lichte des traurigen Vorfalls, die zahlreichen präventiven Kinderschutzmaßnahmen verstärkt zu nutzen.

„Das Geschehene macht deutlich, wir müssen weiter auf die präventiven Angebote des Kinderschutzes aufmerksam machen“, so Drese. Erst im vergangenen Monat endete die „Aktionswoche Kinderschutz“, die jährlich für mehr öffentliche Wahrnehmung für das Thema unter den Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe sowie bei Eltern, Jugendlichen und Kindern wirbt.

Kontakt zu Hilfen erhalten Eltern u.a. vom Deutschen Kinderschutzbund MV –  z.B. mit dem Elterntelefon (0800-111 0 550) und dem Kinder- & Jugendtelefon (11 61 111). Weiterhin gibt es die Kinderschutz-Hotline des Landes. Unter der Telefonnummer 0800 – 14 14 007 können sich die Menschen rund um die Uhr an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline wenden.

Drese verwies darauf, dass der Kinderschutz in den letzten Jahren auf Bundes-, Landes und kommunaler Ebene stark ausgebaut und professionalisiert worden ist. Neben Maßnahmen gegen unmittelbarer Gefahren und Maßnahmen zur stärkeren Vernetzung der Akteure der Kinder- und Jugendhilfe, wurde vor allem in Prävention und Beratung investiert. „In Mecklenburg-Vorpommern fördern wir die Erziehung in der Familie und die Familienarbeit. Durch das Landesprogramm Familienhebammen und die Frühen Hilfen erhalten Eltern Unterstützung und werden vor und nach der Geburt ihres Kindes begleitet“, verdeutlichte Drese.


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