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Fernbusfahrer ohne Papiere: Gäste nehmen doch lieber den Zug  

26. Februar 2020

Bei einer Kontrolle eines Fernbusses in Neubrandenburg haben Beamte etliche Mängel beim Fahrer festgestellt – der Mann durfte aber später  trotzdem weiterfahren. Wie eine Polizeisprecherin  sagte, nahmen allerdings 4 der 13 Fahrgäste nach der Kontrolle am Montag doch lieber den Zug in Richtung Berlin und Leipzig, statt weiter mit Flixbus zu fahren.
Der 25-jährige aus Polen stammende Busfahrer habe keine gültige Genehmigungsurkunde für den Linienfernverkehr von Greifswald nach Sachsen gehabt, dafür an dieser Stelle nur ungültige Unterlagen.

 Dies sei eine Ordnungswidrigkeit und beim zuständigen Landesamt in Dresden in Sachsen angezeigt worden.

Außerdem steckte keine Karte im Fahrtenschreiber des Fahrzeugs, was Vorschrift ist, und der Bus hatte weder Warnleuchte noch Warndreieck. Allein für die fehlende Genehmigung drohe dem Arbeitgeber des Fahrers eine Geldstrafe von bis zu 10 000 Euro.

Nachdem einige Mängel behoben wurden, konnte der Bus dann weiterfahren. Solche Ordnungswidrigkeiten gäben keine Handhabe, den Fernbus sofort ganz zu stoppen, sagte die Sprecherin. Kontrollen seien nötig, um möglichst Unfälle mit Fernbussen zu vermeiden.


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