
„Wir sind sehr, sehr dankbar für diesen Einsatz der Feuerwehr und jetzt des THW. Ohne sie wären unsere Häuser wohl regelrecht abgesoffen.“ Das sagt ein Anwohner der Siedlung Amsee. Dort kämpfen schon seit dem frühen Vormittag Ehrenamtliche der Feuerwehr und des THW gegen Wassermassen. Der Garten des Anwohners sieht aus wie ein riesiger Swimmingpool, die angrenzende Wiese ist als solche nicht mehr zu erkennen. Die Helfer des THW rechnen damit, dass ihre Hilfe noch mehrere Stunden gebraucht wird. Sie haben es aber zumindest geschafft, dass der Wasserstand auf der Wiese nicht noch weiter steigt. Andere THW-Mitglieder sind unter anderem in Rogeez im Einsatz. Dazu wurden THW-Helfer aus Hamburg und Ludwigslust alarmiert.
Und so dramatisch es teilweise vor Ort auch aussieht – die Ehrenamtlichen erfahren sehr viel Dankbarkeit. Anwohner haben sie mit Kaffee und Kuchen versorgt und fragen regelmäßig nach, ob sie noch etwas brauchen.
Warens Feuerwehrleute mussten heute zudem wieder zum Wiesengrund ausrücken, also zur Umleitungsstrecke. Viel ausrichten können sie da momentan nicht, die Straße ist zum Teil gesperrt.
Angespannt auch die Lage in Darze, dort hat’s unter anderem die Gaststätte erwischt, der Keller ist komplett vollgelaufen. Darüber hinaus sind Feuerwehrleute in Roez seit Stunden im Einsatz, im Bereich Rechlin müssen mehrere Straßen weiterhin gesperrt bleiben.
Und auch wenn inzwischen viel Schnee weg ist – auch in den nächsten Stunden und am Montag müssen Autofahrer mit überfluteten Straßen rechnen.










