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Feuerwehren, THW und Hundestaffeln proben den Ernstfall

16. Juni 2019

Bootschuppenbrand und Vermisste im Wald… Diese Szenarien waren gestern Teil der Ganztagsausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Waren. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Kargow, dem THW Ortsverband Waren und der Rettungshundestaffel Vier Tore ging es zuerst nach Kamerun. Dort galt es, einen brennenden Bootschuppen zu löschen, Nachbarbootschuppen zu sichern und vermisste Personen zu suchen.

Nebenher begaben sich einige Kameraden von THW und Feuerwehr in den benachbarten Kletterwald zum Klettern, wobei der Spaßfaktor ganz oben stand – Ausbildung einmal anders.

Nach dem gemeinsamen Mittag gings’ dann zur zweiten Übung. Im Wald bei Eldenholz vermisste eine Frau ihren 18 jährigen Sohn und Ehemann, die sich mit Genehmigung des Försters vor mehreren Stunden aufgemacht hatten, um im Wald Holz zu sammeln. Unklar war, ob eventuell noch ein dritte Person dabei war.

Die Rettungshundestaffel durchkämmte den Wald mit Unterstützung der Kameraden von Feuerwehr und THW. Tief im Wald wurden dann zuerst zwei Jugendliche gefunden, die verletzt mittels Tragen geborgen werden mussten. Später wurde dann auch der Mann der Vermissten eingeklemmt unter einem Baum gefunden. Hebekissen von THW und Feuerwehr sowie eine Motorsäge kamen zum Einsatz, um den Mann zu bergen.

Im weiteren Verlauf ergab es sich, dass auch die Kameraden aufgrund der Wetterbedingungen Hilfe benötigten – Übungsende…

Und das alles bei Temperaturen um die 30 Grad. Kräftezerrend für alle an der Übung Beteiligten, aber im Team wurden alle Herausforderungen bewältigt.

Text/ Bilder: Eileen Vollbrecht


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