
Aus Ravensbrück, wo an diesem Sonntag an die Befreiung im April 1945 erinnert wird, wurden rund 54 000 Häftlingsfrauen zur Zwangsarbeit verpflichtet, wofür es fast 50 Außenlager gab. Dazu gehörte auch Retzow in der Müritz-Region.
In Neubrandenburg, wo Teile für die sogenannten Vergeltungswaffen V1 und V2 gefertigt wurden, war das größte unter den Außenlagern, wie historische Forschungen inzwischen ergeben haben.
Zudem musste Zwangsarbeiterinnen auf dem Militärflughafen Trollenhagen, bei der Bahn und in der Torpedo-Versuchsanstalt am Tollensesee arbeiten. Am 29. April 1945 rückte die Rote Armee in Neubrandenburg ein, unter starker Gegenwehr der Wehrmacht. Wenige Tage später ging die Innenstadt zu 80 Prozent in Flammen auf.







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