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Herrenseebrücke: Bleibt sie oder nicht und wem gehört sie überhaupt?

Wie weiter mit der Herrenseebrücke? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Einwohner Warens, sondern auch die Politiker. Obwohl das Thema gar nicht auf der Tagesordnung stand, spielte es bei der Stadtvertretersitzung vor wenigen Tagen doch eine nicht geringe Rolle. Denn Bürgermeister Norbert Möller erklärte, dass die Stadt in dieser Hinsicht unter Druck stehe. Bis Ende Mai müsse klar sein, ob eine Sanierung sinnvoll ist oder nur noch ein Abriss in Frage kommt. Derzeit laufen nächtliche Untersuchungen am Bauwerk, in Kürze soll die Brücke unter Belastung von Fahrzeugen getestet werden. Aber warum der Druck? Der hängt mit den Schienen darunter zusammen.

Denn wenn es keinen anderen Weg als den Abriss gibt, müsste der Ende des Jahres erfolgen. Dann wird die Bahnstrecke Berlin-Rostock ohnehin voll gesperrt – wegen des Rückbaus des zweiten Teils der Eisenbahnbrücke. „Bis wir dann wieder eine Sperrung genehmigt bekommen, kann es fünf Jahre dauern“, sagte Norbert Möller. Deshalb sollen die Untersuchungsergebnisse so schnell wie möglich auf dem Tisch liegen, um die Ausschreibung für einen eventuellen Abriss starten zu können. 

Diese Eile gefällt aber nicht allen Stadtvertretern. „Wir können einem Abriss erst zustimmen, wenn klar ist, dass wir auch eine neue Brücke bekommen. Wenn es da keine Sicherheit gibt, besteht die Gefahr, dass sie abgerissen wird und wir über Jahre oder sogar Jahrzehnte keine neue bekommen“, befürchtet beispielsweise Toralf Schnur von der UBW-Fraktion. Das hat auch einen Grund.

Denn für Verwunderung sorgte zuvor eine Aussage von Bürgermeister auf die Frage von Ralf Spohr (CDU), ob denn nun inzwischen klar sei, wem die Brücke gehört. „Nein, wissen wir nicht“, musste Norbert Möller zugeben. Heißt also auch, dass unklar ist, wer Abriss und Neubau zahlen muss. Geld fließt allerdings jetzt schon, nämlich für die Untersuchung des Bauwerkes. Möller sprach von einer sechsstelligen Summe und meinte, dass die Stadt eine neue Brücke auf keinen Fall zum Nulltarif bekomme.

Zeitgleich zu den Untersuchungen laufen seinen Angaben zufolge auch die Planungen für die Entlastungsstraße, die zwischen dem Möwe Teigwarenwerk und den Mecklenburger Backstuben entlang führen soll.

An der Herrenseebrücke wurden im Herbst durch reguläre Prüfungen Schädigungen festgestellt, die letztendlich zur Sperrung der Brücke am 28. November 2025 führten.

Die Brücke wurde in den Jahren 1974 bis 1976 erbaut. In den Jahren 1997 bis 1999 fand eine grundhafte Erhaltungsmaßnahme statt.

1 Kommentar zu „Herrenseebrücke: Bleibt sie oder nicht und wem gehört sie überhaupt?“

  1. Also lieber UBW, eine Brücke die nicht befahren werden darf bringt uns natürlich richtig viel. Wenn die dann erst in 5 Jahren oder später abgerissen werden darf, dann klatscht keiner Beifall. Weg mit dem Ding und dann mal ordentlich ranklotzten bezüglich Prüfung wer was bezahlt und dann neu bauen. Irgendwie muss das 500 Milliarden Sondervermögen ja auch mal genutzt werden.

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