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Gefährliche Eislage: Zwei Tote am Wochenende an der Seenplatte

12. März 2018

Die Eislage auf den Seen rings um die Müritz ist immer noch gefährlich. Wie „Wir sind Müritzer“ jetzt erfuhr, sind am Wochenende gleich zwei Menschen beim Betreten von Eisflächen ums Leben gekommen. Nach dem tragischen Fall eines Mannes bei Plau am See, der am Wochenende seinen Hund retten wollte und dabei sein Leben verlor, (wir berichteten) ereignete sich am Sonntag ein ähnlicher Fall auf dem Roofensee unweit der Ortschaft Stechlin in Nordbrandenburg.

Ein 56 Jahre alter Mann betrat den See, weil eer Eisangeln wollte. Erst am Nachmittag bemerkt ein Anwohner, dass der Mann etwa 80 Meter weit auf dem Gewässer ins Eis eingebrochen war und dort teilweise im Wasser und teilweise auf dem Eis lag. Als die Kameraden der Feuerwehr versuchten, den Mann zu greifen, rutschte dieser ins Wasser.

Erst nach fünf Minuten konnte der Mann dann aus dem eiskalten Wasser gezogen werden, alle Wiederbelebungsversuche halfen nicht.

Auch ein Kamerad der Feuerwehr musste wegen Unterkühlung ärztlich behandelt werden.

Die Polizei an der Müritz warnt ungeachtet der Temperaturen dringend vor dem Betreten von Müritz, Feisneck, Tiefwarensee, Kölpinsee und weiteren Gewässern, das Eis sei inzwischen unberechenbar.


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